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„Wird’s besser? Wird’s schlechter?“

Jupiter wechselt im November
vom Skorpion in den Schützen

 

Seit Oktober 2005 bewegt sich der laufende Jupiter durch das Tierkreiszeichen Skorpion. Am 25. November 2006 wird er in das Zeichen Schütze wechseln. Dieser Wechsel ist Anlass zu einer Betrachtung des vergangenen und einer Mutmaßung über das nächste Jahr. Unter dem Blickwinkel von Jupiter, was mag sich verändern, was mag anstehen für uns alle? Astrologie kann ja nichts hell sehend vorhersagen, aber sie kann Themenbereiche einkreisen und beschreiben, mit welchen Energien wir, bzw. das Raumschiff Erde sich befasst.

Umkreisen wir es mit Jupiter, sehen wir, dass dieser immer ca. ein Jahr braucht, um von Zeichen zu Zeichen vorwärts zu reisen. In 12 Jahren hat er einmal den gesamten Tierkreis umrundet. So wie in der Mythologie Zeus (die griechische Entsprechung für Jupiter) sich mit allen möglichen göttlichen und irdischen und Zwischenwesen vereinigte und seinen Samen hinterließ wie ein Weltbefruchter, gerade so könnte der laufende Jupiter als Planet auf seinem Weg durch den Tierkreis von Grad zu Grad fortschreitend Inspiration, Anregung, Glauben, Esprit, geistige Erweiterung und Bereicherung hinterlassen.

Dies ist Jupiters Welt: Sie ist erhebend, erhaben, hoch oben, dem Göttlichen nah oder zumindest mit göttlichen Gefühlen verbunden, selbst wenn diese nur einen kurzfristigen Kick bedeuten. Etwas gewonnen, ein Schnäppchen gemacht, ein Geschenk bekommen oder auch nur einen wunderbaren Einkauf gemacht oder eine Lohnerhöhung erhalten zu haben, kann ein solcher Kick auf der materiellen Ebene sein. Nun ist der laufende Jupiter schon länger nicht in einem materiellen, einem Erdzeichen, gewesen und wird in dieses (in den Steinbock) auch erst Ende 2007 eintauchen, so dass das Thema eines allgemeinen Aufschwungs wohl noch ein bisschen warten muss.

Der aktuelle Kick mit Jupiter im Skorpion liegt in einer anderen Ebene verborgen. Die Skorpion-Ebene hat mit seelischen, in der Tiefe verborgenen Innenwelten zu tun, mit unseren inneren Schätzen und mit unseren Ängsten: Mit der Angst vor dem Tod, der Existenzangst und unserem Misstrauen dem Leben gegenüber, das sich aus vergangen schlechten Erfahrungen speist. Oft genug sind wir – auch durch die Politik – betrogen, belogen und verlassen worden. Da scheint es nur angemessen, äußerst skeptisch zu werden und vom Schlimmsten auszugehen. Immer wieder lesen wir Stichworte wie Klimawandel, Verarmung, Terrorismus. Diese bewirken etwas in uns, oder?

Wären wir ein Haus, kann man sich die Skorpion-Energie in uns vorstellen wie ein Reservoir unter dem untersten Keller. Hier sind die Schrecken und Traumata unserer frühen und früheren Tage abgelagert, die eine Schicht bilden über unserer ureigensten kraftvollen Lebensenergie. Hier ist die Angst.

Für die einen ist es die Angst, ihrem Partner die Wahrheit über die Geliebte zu sagen, für die anderen ist es die Angst vor Krebs, für die dritten die Angst vor dem Verlust der Arbeit, die vierten sehen in jedem Gepäckstück, das auf dem Bahnhof steht, eine Bombe.

Wie auch immer, all diese Fälle lassen sich reduzieren auf die Angst vor Veränderungen und die Wechselfälle, die das Leben nun einmal bereithält. Jupiter im Skorpion will, dass wir an dieser Stelle mutiger werden und bejahender. Wenn wir weniger abwehrend wären, wäre das Leben viel leichter.


Erich Kästner (er hat in seinem Horoskop Jupiter immer im Skorpion) schreibt dazu:

„Wird’s besser?
Wird’s schlimmer,
fragt man alljährlich.

Seien wir ehrlich.
Leben ist immer
lebensgefährlich.“



Früher gab es einen wunderbaren Spruch, der uns als StudentInnen jahrelang begleitete: „Wo die Angst ist, geht es lang!“ Nicht dass wir ihn groß hätten umsetzen können, aber immerhin, er mahnte, er forderte etwas ein.

Dies gilt nach wie vor. Was Jupiter auf seinem Rundgang durch den Tierkreis bewirkt ist, den Bereich, in dem er gerade gelandet ist zu erhöhen, geradezu zu idealisieren.
Im Skorpion bedeutet dies, das Dunkle, das Unbeliebte, vor allem, die unbeliebte Wahrheit nicht zu scheuen. Ganz im Gegenteil: sie zu suchen.

Alle diejenigen unter euch LeserInnen, die zum Beispiel die Sonne im Skorpion haben, sind oder sollten besonders beflügelt sein, in diesem Sinne mehr aus sich herauszuholen und die leidvollen Reservate in der Seele, das was beengt und quält, zu verlassen.

Wie gesagt, im November wechselt der Jupiter in den Schützen. Nach dem Tunnel kommt das Licht! Skorpion ist der Tunnel, auch der Geburtskanal, durch den wir uns auch im Leben, um ein neues Leben ringend, noch einmal durchpressen müssen. Dann wartet das Licht aber bereits.

Jupiter wechselt also aus dem Bereich des Inneren, Verborgenen, der Seele, in den Bereich des Geistes, der mit Beflügelung und Begeisterung zu tun hat. Schützeenergie ist brennend, strahlend, maßlos, hell. Sie öffnet den Raum wieder einer besseren Zukunft entgegen.

Nach dem Besuch beim Skorpion könnte man übertragenerweise mit den 4 Stadtmusikanten sagen: „Etwas Besseres als den Tod (resp. das verschleppte Problem …) werden wir überall finden“. Die Stadt-musikanten machten sich auf. Genauso soll es uns in der Schützephase des Jupiterdurchgangs gehen: Aufbrechen, das lassen, was keinen Sinn macht, das lassen, was nicht begeistert, und wenn es schon nicht ganz gelassen werden kann, dann zumindest minimieren. Und mehr vom Besseren. Mehr Glut, mehr Glaube, mehr Hoffnung, mehr Pepp, mehr Spaß, mehr geistige Beweglichkeit, ja, und ruhig auch mehr Reisen, neue Horizonte eröffnen.

Mit Jupiter im Schützen können wir uns auch wieder aufmachen, nach Glaubwürdigem zu suchen und Glaubwürdigkeit hoch zu schätzen. Wie ist es möglich, dass Bush ungestraft seinen Irakkrieg führen konnte aufgrund von Massenvernichtungswaffen, die erlogen waren? Werden wir ihm Guantanamo durchgehen lassen? (Jetzt mit Jupiter im Skorpion drängen die Lügen vermehrt ans Licht). Gut, man kann sagen, Bush ist weit weg, aber was lassen wir unseren Verantwortungsträgern durchgehen? Wie lange noch? Jupiter im Schützen will eine lichtvollere Zukunft. Die geschieht nicht von alleine, sondern muss in jeder und jedem von ans angezündet und angezettelt werden. Alleine und auch gerne zusammen.

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