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Vipassana-Meditation
die Mutter der Matrix-/Quanten-Heilung?

 

Vipassana ist eine der ältesten indischen Meditat-ionstechniken. Sie wurde vor mehr als 2500 Jahren von Gotama, dem Buddha, auf dem Weg zu seiner Erleuchtung wiederentdeckt.

Bei dieser Methode geht es darum, die Vorgänge im Körper achtsam und aufmerksam zu beobachten. Die Empfindungen werden so wahrgenommen, wie sie sich zeigen, und so, wie sie sich im Laufe der Meditation verändern. Der Meditierende greift nicht in diese Vorgänge ein. 

Es geht dabei darum, sich bewusst zu machen, dass Alles einer permanenten Veränderung unterworfen ist. Empfindungen entstehen und vergehen. Egal, ob sie angenehm, neutral oder unangenehm sind:
Nichts bleibt dauerhaft, alles ist unbeständig.

Das gilt nicht nur für die Prozesse im eigenen Körper sondern lässt sich auf sämtliche Lebensthemen übertragen. Egal, ob ich etwas als erstrebenswert oder verabscheungswürdig betrachte, beides ist vergänglich: Sowohl ein positives Gefühl, das ich am liebsten immer wieder reproduzieren würde, als auch ein negatives Gefühl, das ich am liebsten zukünftig vermeiden würde.

Und genau diese Erkenntnis von Vergänglichkeit, permanenter Veränderung, Entstehen und Vergehen liefert die Lösung für manchen Leidensdruck.

Buddha hat erkannt, dass die Situation im Körper sich permanent ändert. Der Körper ist in ständigem Kontakt mit dem Unbewussten und übersetzt mit seinen Gefühlen die Botschaften der Seele. 

Der Schmerz aus der Vergangenheit ist vorüber, sogar der Schmerz von vor einer Minute ist in diesem Moment vorbei. Denken Sie nicht länger darüber nach. Wenn Sie dies tun und dabei die Erinnerung aufrecht erhalten oder ein Vermeidungsverhalten kreieren, sind Sie auf dem besten Weg, ein Verhaltensmuster zu programmieren, das Sie in diesem Schmerz gefangen hält. Sie kreieren Aversionen. Das ist nicht nützlich.

Genauso verhält es sich mit angenehmen Gefühlen, an die Sie sich gerne erinnern, und die Sie sich immer wieder herbei phantasieren. Vielleicht erträumen Sie sich vergleichbare Situationen in der Gegenwart oder malen sich die Zukunft aus. Sie erschaffen ein Gefühl von Verlangen. Auch damit sind Sie nicht in der Gegenwart, wie sie für Sie aktuell existiert, sondern Sie hängen Trugbildern nach. Das ist nicht nützlich.

Und warum sollte man auch solchen flüchtigen Gefühlszuständen nachhängen oder sie vermeiden wollen? Kaum sind sie da, sind sie schon vergangen. Was mir als dauerhafter Zustand erscheint, ist nur eine Aneinanderreihung von Momentaufnahmen. Materie verändert sich permanent, manchmal dauert ein Gefühl länger an, manchmal kürzer, und eines ist sicher: Es wird vergehen.

Buddha erkannte, dass Gleichmut dieser Veränderung gegenüber das geeignete Verhalten ist, um der leidigen Spirale von Wollen oder Nicht-Wollen zu entkommen.

Es geht darum, in der Meditation die verschiedenen Gefühlszustände wahrzunehmen, sie anzunehmen ohne sie zu beurteilen und gleichmütig zu beobachten, wie sie sich – ohne mein Zutun – wieder verändern. Und dann lässt sich dieses Modell auf das tägliche Erleben übertragen. Selbst wenn Sie sich gerade über jemanden ärgern: Das vergeht. Versuchen Sie, sich dabei neutral zu beobachten, wie langsam die Wut in Ihnen aufkommt. Doch geben Sie ihr nicht nach. Lassen Sie sie vorüberziehen. Lassen Sie sich nicht hinreißen, etwas vielleicht sogar Verletzendes zu sagen. Reden Sie auch später nicht mehr darüber. Sie werden sehen, die Wut vergeht.

Und Sie haben sie nicht noch weiter genährt, indem Sie sich den Rest des Tages wieder und wieder darüber auslassen. Wie wenig Zeit nimmt eine ärgerliche Situation im Vergleich zu einem ganzen Tag, einer Woche, einem Monat, einem Jahr, einem ganzen Leben schon ein? Üben Sie Gleichmut.

Buddha hat die veränderlichen körperlichen Vorgänge, die er beobachtete, als Teilchen beschrieben, die sich wieder und wieder, kleiner und feiner zerteilen lassen. Sie entstehen und vergehen binnen kürzester Zeit unzählige Male. Damit kam er zu einer essentiellen Erkenntnis der Quantenphysik. Buddha erfuhr die Veränderlichkeit der Materie als einen vom Beobachter unabhängigen Vorgang. Wenn man nur gleichmütig bleibt und abwartet, ob sich etwas auf dieser feinsten – subatomaren – Ebene verändert, wird das früher oder später geschehen.

Heute gibt es – auch unter Wissenschaftlern – verschiedene Ansichten darüber, wie sich Materie verhält: Das eine Weltbild geht – wie Buddha – davon aus, dass Materie unabhängig vom Beobachter entsteht, besteht, vergeht und wieder neu entsteht.

Dann gibt es die Theorie, dass Materie/Realität erst dann entsteht, wenn jemand seine Aufmerksamkeit darauf richtet. Erst dann, wenn wir etwas betrachten, können wir sicher sein, dass dieses Objekt/diese Person in dem Moment tatsächlich an diese Stelle und mit diesen Eigenschaften, die wir wahrnehmen, existiert. Wer kann schon genau wissen, wie sich die Quantenobjekte eines Gegenstandes verhalten, wenn ich ihn nicht sehe? Wissen oder glauben Sie nur zu wissen, dass Ihr geparktes Auto vor der Tür steht, wenn Sie es nicht sehen können?

Solange Sie es NICHT sehen, können Sie es NICHT mit Bestimmtheit sagen.

Eine Art Mittelweg liegt in der Viele-Welten-Theorie. Das ist die von mir bevorzugte Sichtweise. Sie besagt, dass aufgrund der Quanteneigenschaften von Materie viele Varianten möglicher Aufenthaltswahrscheinlichkeiten parallel zueinander existieren. Das heißt, es gibt mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit viele Möglichkeiten zugleich. Sie alle dauerhaft nebeneinander aufrecht zu erhalten, würde einen sehr hohen Energieaufwand bedeuten.

Die Natur verschwendet keine Energie, und Energie will sich erhalten. Also wird aus den vielen Alternativen diejenige dauerhaft wahrgenommen werden, die am wenigsten Energieaufwand kostet. Darum sehen wir die „Wirklichkeit“ so wie wir gewohnt sind, dass wir sie Gestern und Vorgestern und Vorvorgestern gesehen haben. Und weil es keinen erhöhten Energieaufwand bedeutet, werden wir sie auch Morgen und Übermorgen und vermutlich auch Überübermorgen so sehen.

Genau das macht auch Veränderungen in Bezug auf Glaubens- und Verhaltensmuster so schwer. Auch diese sind Schwingungsmuster, die sich erhalten wollen. Wenn ich mich nicht um sie kümmere, wird Alles bleiben, wie es immer schon war. Wenn ich allerdings etwas verändern will, braucht es zunächst erhöhte Aufmerksamkeit, um ein anderes Muster zu kreieren. Doch auch dieses „neue“ Muster ist im Grunde schon längst mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhanden. Es geht darum, es wahrzunehmen, mit Aufmerksamkeit und Energie zu unterstützen, zu verdichten und Realität werden zu lassen.  

Und wenn man dieser Sichtweise folgt, erklären sich auch die Erfolge von Matrix Inform® und anderen Methoden, die auf der subatomaren Schwingungsebene arbeiten und auf der Geist-Materie-Ebene Veränderungen mit Bewusstheit anstoßen.

Die heutige Vorstellung der absichtsvollen Veränderbarkeit von Schwingung/Materie scheint auf den ersten Blick dem Prinzip der Vipassana-Meditation, bei des es um gleichmütiges Beobachten geht, zu widersprechen.

Doch auch wenn wir Muster mit einer bestimmten Zielvorstellung verändern wollen, sollten wir dennoch erwartungslos sein und offen für Veränderungen bleiben, die unser begrenzter Verstand sich aufgrund fehlender Erfahrung nicht vorstellen konnte. Es bleibt also nach wie vor ein Moment des gleichmütigen Beobachtens einer möglicherweise unvorhergesehenen Veränderung, die wir im Sinne des universellen Plans und zum höchsten Wohle Aller annehmen sollten.

Ich selber praktiziere die Vipassana-Meditation seit über zwei Jahren regelmäßig und nehme jährlich an einem 10-Tages-Kurs teil. Ich empfinde diese Methode als zutiefst heilsam. Allerdings ist es keine bequeme „Kuschel-Meditation“, man wird auf sich selbst zurückgeworfen und geht durch so manche – auch durchaus schmerzhafte – körperliche, emotionale und geistige Erfahrung. In Belgien gibt es in Dilsen-Stokkem, knapp 50 Km von Aachen entfernt, ein Vipassana-Meditations-Zentrum. Unter www.pajjota.dhamma.org können Sie sich informieren.

Um diese Methode bekannt zu machen und das Zentrum zu unterstützen, biete ich 1x monatlich einen kostenlosen Vipassana-Kennenlern-Abend an. Termine und Infos finden Sie unter
www.MenschRaumEnergie.de
 


Susanne Knorr
Marktstrasse 1, 52445 Titz
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