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Tom, der achtjährige Junge, der nicht klettern konnte

Ein ganz normales Kind, Gott sei Dank. Als Zwillingskind wurde er als erster geboren und wird immer ‚der Ältere’ sein, wenn auch nur sieben Minuten älter.

Seine Schwester, die Hanna, ist die pfiffige von beiden. Die Mutti ruft im Hausflur: „Wer kann mir mal eben in der Küche helfen?“ Und schon flitzt die liebe Hanna um die Ecke und hat auch schon mit einem Blick erkannt: die Mama braucht Hilfe beim Kuchenbacken. Da ist sie sowieso sehr geschickt und liebt es, mit der Mutter zusammen etwas zu werkeln. Auch in der Schule kommt sie gut klar. Direkt nach der Schule, mit ihrem Bruder Tom zusammen ist sie in der zweiten Klasse, setzt sie sich an die täglichen Hausaufgaben und hat sie schnell und sauber in Kürze erledigt. Nicht so Tom.



Der Tom braucht immer lange
und kann sich nicht konzentrieren

Er kann sich einfach nicht merken, dass die Hausaufgaben, direkt nach der Schule angefangen, ganz schnell gemacht wären. Er trödelt herum. Wenn schon das Heft auf dem Tisch liegt, dauert es noch eine Ewigkeit, bis das Mäppchen mit den Stiften aufgeklappt wird. Und dann muss erst einmal der Radiergummi durch die Küche fliegen und mit lautem Trara in den Ecken unter dem Tisch gesucht werden. Jeden Tag wundert sich die Mutter, wie verschieden diese beiden doch sind.

In einem Pädagogikheft ‚Pro Familie’ hatte sie gelesen, dass Mädchen aufgrund ihrer Gehirnentwicklung und der Umsetzung sozialer Fähigkeiten schon im Alter von 5 Jahren schulfähig sind, Jungen hingegen erst im Alter von etwa sieben Jahren die optimalen geistigen und körperlichen Voraussetzungen für die Einschulung erlangen. Ob sie doch etwas falsch gemacht hat, denkt sie manchmal, dass sie beide gleichzeitig mit 6 Jahren eingeschult hat?

Aber eigentlich und konkret hatte sie ja gar keine Wahl: ein Kind muss heutzutage mit Vollendung des 6. Lebensjahres eingeschult werden und den Eltern bleibt da kein Mitspracherecht. „Das System ist eben stärker“ war die Antwort der Direktorin der Grundschule, „der Gesetzgeber sieht dies nun mal so vor und wir können keine Rücksicht auf einzelne Kinder nehmen.“

 

Das Schulsystem macht keine Unterschiede

Schon am Einschulungstag war deutlich zu merken, dass Hanna die Nase vorn hat bei den beiden – und als der Papa ermutigte: „Tom, paß’ immer schön auf was die Lehrerin sagt und mach’ gut mit, deine Schwester kann das doch auch!“ schaute er unsicher und hilflos drein. Seine Schwester bedeutet ihm viel und ist doch alles, was er hat! Hanna selbst hatte schnell auch Freundinnen in der Klasse gefunden, doch Tom fiel es sichtlich schwer, mit den anderen Jungen Kontakt herzustellen. Er ist ein feingliedriges Kind, fast ein bisschen scheu im Umgang mit anderen. Da steckt ihm auch noch ein Erlebnis in den Knochen.
 


Ein schlimmes Erlebnis kann Spuren hinterlassen

Auf dem Schulhof haben die Jungen aus seiner Klasse getobt und mit einem Ball ‚Tore schießen’ gespielt. Er hatte sich ein Herz gefasst und hat auch mal mitgemacht. Tom trat mit voller Wucht gegen den Ball und spürt Stolz in sich aufwallen, dass er mitmachen darf, - da fängt das Kind im Tor zu brüllen an. Der Schuss ging voll ins Gesicht, und Torwart Niklas, mit blutüberströmter Nase, musste noch in dieser Pause von seiner Mutter abgeholt werden, damit der Hausarzt die Nase röntgen könne. Zuerst stand Tom ganz allein und verloren da, weil sich alle um Niklas kümmerten, aber dann musste er zur Direktorin und die wollte ganz genau von ihm wissen was passiert war. Er konnte sich nur noch erinnern, dass er sich ganz toll gefühlt hatte … Ein Nachspiel hatte die ganze Sache nicht. Denn schließlich kann so etwas ja mal vorkommen. Aber Tom macht seitdem nicht mehr mit auf dem Schulhof. Er sammelt lieber Marienkäfer an der Hecke oder sitzt auf der Mauer, lässt die Beine baumeln, und guckt von Ferne zu. Ganz toll findet er auch die Kletterspinne, die seit einem halben Jahr auf dem Schulhof aufgebaut steht. Sie ist etwa 5 Meter hoch und hat eine Drahtseilbespannung, auf der man über ganz verschiedene Wege bis in die Spitze klettern kann. Sie steht in einer Sandgrube und ist absolut sicher verankert. Er bewundert seine Schwester, die schon einmal bis in die Spitze geklettert ist. Tom wagt es aber nicht. Er hat einmal, als niemand hinsah, die erste Sprosse betreten, doch dann wurde es ihm schwindelig und er konnte sich kaum mehr festhalten. Tom verlor die Orientierung auf dem Gerüst und fiel in den Sand. Zwar hatte er sich nicht verletzt, aber ihm war die ganze Sache unheimlich. Unsicher schaute er sich um, ob ihn jemand beobachtet hatte. Nein, niemand zu sehen. Bei sich dachte er: „Das mach’ ich nie wieder, und das Spielen auf dem Schulhof ist sowieso zu gefährlich und doof.“



Der Körper macht was der Geist vorgibt

Von dem Tag an war das Klettergerüst für ihn abge-schrieben. In den Sommerferien waren die Eltern mit allen Kindern auf dem Bauernhof und wunderten sich über Tom, dass er nie mit den anderen die Leiter zum Heuschober hinaufging. Er sagte nur, „Ich habe keine Lust dazu“ und streichelte die Schafe. Der Vater hat ihn sich dann vorgeknöpft, dass er nie ein richtiger Junge werde, wenn er das nicht übt, aber seine Antwort war nur eine kleine Träne. Zum Klettern war er nicht zu bewegen. In der Schule wurde der Leistungsabstand zwischen Hanna und Tom immer größer. Jetzt, in der zweiten Klasse, zeigte sich dies sogar schon in Zensuren. Auffällig war auch, dass Tom mit seinem Bleistift oft so stark aufdrückte, dass er diesen 4 oder 5mal anspitzen musste, nur um eine Hausaufgabe zu beenden. Und die dauern bei Tom sowieso doppelt so lange wie bei Hanna. Es schien zwar, dass er sich schon damit abgefunden hatte, dass Hanna eben besser ist, aber jetzt legt er seinen ganzen Ehrgeiz in den Klavierunterricht. Nach der 5. Stunde mit einem sehr lieben und geduldigen Klavier-Lehrer sagte dieser zur Mutter: „Der Tom ist so verkrampft, - und schon nach 10 Minuten üben stehen ihm die Schweißperlen auf der Stirn. Können Sie sich das erklären?“ Jetzt wurde die Mutter aufmerksam, dass irgendetwas mit ihrem Tom nicht ganz in Ordnung sei. Über den Rat einer anderen Mutter erfuhr sie von der Praxis für praktische Pädagogik. Hier war dem Daniel geholfen worden, der jeden Morgen Weinkrämpfe bekam und einfach nicht zur Schule wollte. Nach wenigen Sitzungen hatte sich diese Auffälligkeit bei Daniel gelegt und er geht mittlerweile gerne zur Schule.



Evolutionspädagogik setzt direkt an der Blockade an

Tom kam also in die Praxis für Evolutionspädagogik. Hier konnte in der ersten Sitzung bereits festgestellt werden, dass aufgrund fehlender Gefühlssicherheit Lernen und Leben für Tom schwierig war. Außerdem waren Augen-Folgebewegungen bei ihm nicht frei: er konnte einem Ball, der auf ihn zuflog, mit den Augen nicht folgen. Die Eltern waren für ihren Sohn sehr motiviert und kooperativ und haben über einen Zeitraum von ca. 4 Wochen die angegebenen Übungen durchgeführt. Deutliche Verän-derungen zeigten sich schnell: Tom fing mit den Haus-aufgaben zügiger an, hatte keine Schweißperlen mehr auf der Stirn beim Klavier-Üben und wurde zusehends fröhlicher. Nun war noch die Sache mit dem Klettern zu bearbeiten, denn Klettern können ist die Voraussetzung für Gruppensicherheit. Fehlt diese Sicherheit, ist auch jede Interaktion in Gruppen (Schulklasse z.B.) und im Umgang mit Freunden gestört.



Kinder brauchen sieben Sicherheiten um Lernen zu können

Mit der Mutter zusammen und nach einstündiger Vorbereitung von Tom näherten wir uns dem Klettergerüst – und schafften den Durchbruch: – Tom kletterte an diesem Tag bis in die Spitze – ohne Angst, mit Mut und Freude. Diesen Erfolg haben wir direkt mit der Motivationssicherheit untermauert – mit einfachen Mitteln und gezieltem Einsatz von Musikinstrumenten. Mittlerweile, zum größten Erstaunen der Eltern, hat Tom jetzt auch gute Noten in Diktaten – er holt in vielen Bereichen auf.



Das Umfeld mit einbeziehen

Die praktische Pädagogik berücksichtigt immer auch das Umfeld des Kindes – und so wurde noch die ‚kleine’ Schwester kinesiologisch betreut, damit der ‚Sturz vom Thron’ der ewig Ersten und Besten – abgepuffert wurde. Denn nun begegnete Hanna erstmals ihrem Bruder Tom ‚auf Augenhöhe’, und konnte sich nicht wie gewohnt auf ihren Lorbeeren ausruhen. Um einem Verlust von Sicherheiten vorzubeugen, hat hier eine Sitzung in Kinesiologie die Brücke gebaut. Auch die Mutter wurde kinesiologisch nachträglich ausbalanciert, da die erlebten Erfahrungen und Aufregungen mit dem Sohn Tom einige Verstörungen ausgelöst hatten. Der Vater von Tom, ein Allgemeinarzt, war sehr begeistert von den spontanen und schnellen Entwicklungsschritten von Tom – und hat die Bücher zur Evolutionspädagogik, die er zuvor aufmerksam gelesen hat, jetzt in seiner Praxis ausgelegt. Das macht Hoffnung – damit Kinder nicht einen langen Leidensweg beschreiten müssen. Mit wenig Aufwand und in kurzer Zeit kann mithilfe von gezielter ‚Blockade-Lösung’ der Schulweg der Kinder geebnet werden.

Auskunft erteilt:
Birgit Hamisch
Lernberaterin mit Diplom, IPP
02507-57 24 89 oder 0151 22 89 2 648
Lernberatung2010@email.de
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