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Mit dem eigenen Stärkenprofil Schulprobleme überwinden

So einfach sich das Wort Stärkenprofil erklärt – so vielfach sind die individuellen Stärkenprofile und Vorlieben. Hier und heute sei einmal nur das Zusammenspiel von Sinnes- und Bewegungsorganen angesprochen.

Uns Menschen erschließt sich ja die Umwelt durch das Sehen, Riechen, Schmecken, Hören und Tasten – allgemein als die ‚5 Sinne’ bekannt.

Vom 6., 7. und 8. Sinn einmal abgesehen – erkennen wir die Welt ausserdem durch Fühlen und durch Bewegen. Der Mensch ist also auf das Zusammenspiel von Auge und Ohr und Hand und Fuß angewiesen, auf diesen Wegen erhalten wir Informationen von außen – die dann unser Gehirn ‚individuell’ verarbeiten kann.

Lieber Leser, versetzen Sie sich doch einmal zurück in die Schulzeit. Nehmen wir mal den Schultag eines Kindes in der 7. Klasse:

1. Stunde: Deutsch
Der Lehrer liest eine Geschichte vor.

Jeder Schüler ist hier auf das ‚Hören’ angewiesen. Zuhören – Aufnehmen – Verarbeiten – Wieder-geben. Hier scheiden sich schon die Geister, denn nicht jeder kann in einer Klassensituation mit ca. 28 anderen Menschen in einem Raum konzentriert zuhören.

Welcher Lerntyp sind Sie? Können Sie sich gut auf akustische Informationen ‚ausrichten’? Mit welchem Ohr hören Sie? Mit dem Ohr, welches der logischen Gehirnhälfte gegenüberliegt – und damit besser auf Details achtet? Wie heißt die Hauptfigur in dem Stück, in welcher Stadt spielt die Geschichte, welche Jahreszahl haben wir?

Oder gehören Sie zu den Menschen, die im ‚Zuhören’ eher in Bildern wahrnehmen, das Gefühl und die Absicht einer Geschichte erkennen? Im Hören tauchen dann Bilder auf, man ‚sieht’ regelrechte Straßenzüge vor sich, man kann die Hauptfigur fast bildhaft vor sich sehen – aber Namen kann man nicht erinnern. Also entscheidet schon hier der individuelle ‚Hör-Filter’ – welche Information bei jedem einzelnen Kind ankommt – als Voraussetzung – um hinterher das Gehörte wiedergeben zu können.

Darum berücksichtigt die praktische Pädagogik die individuelle Wahrnehmung:
 

Nicht was gesagt wird ist wichtig,
sondern was ankommt!



Weiter geht’s: 2. Stunde: Mathematik
Der Lehrer schreibt eine Rechenaufgabe an die Tafel und fordert die Schüler auf, diese Rechnung im eigenen Heft zu lösen.

Wie wird das Gesehene an der Tafel in das eigene Heft übertragen? Sehen Sie mit dem Auge, welches der logischen Gehirnhälfte gegenüberliegt? Können Sie die Zahlen gut und klar erkennen, richtig abschreiben und dann die Aufgabe in ihrem eigenen Heft lösen?

Oder sehen Sie mit dem ‚kreativen’ Auge, welches als erstes die Anhäufung von Zahlen an der Tafel als Ganzes erfassen möchte? Mit den einzelnen Zahlen Gefühle und Erinnerungen in Verbindung bringt? Vielleicht sehen Sie die Rechenaufgabe an der Tafel und geraten bereits in Panik, ob Sie es wohl schaffen, die Aufgabe überhaupt erst richtig abschreiben zu können? Der ‚Seh-Filter’ ist aktiv und entscheidet schon maßgeblich, welche Informationen überhaupt zur Verarbeitung ankommen.

Hier unterscheidet die praktische Pädagogik:
 

Nicht was gezeigt wird ist wichtig,
sondern was gesehen wird!



Weiter geht’s: Pause

Entspannung ist angesagt.
Kann ich mich entspannen, wenn so viele andere Menschen um mich herum sind? Sind in den Pausen meine beiden Gehirnhälften gleichzeitig angeschaltet? Kann ich mich mit einem Klassenkameraden in Ruhe unterhalten und trotzdem die anderen Mitschüler um mich herum gut aushalten und wahrnehmen?

Nicht die allgemeine Auffassung
von Entspannung zählt,
sondern die individuelle Wahrnehmung!



Weiter geht’s: 3. Stunde: Kunstunterricht

Arbeiten mit Ton steht auf dem Programm. Also die Schürze umgebunden und angefangen.

Welche Hand greift zu? Ist es die Hand, die der Logikhälfte gegenüberliegt und zuerst einmal wissen will, wie sich der Ton anfühlt? Ob er kalt oder nass ist, oder schwer oder leicht? Dann werde ich wohl nicht sehr viel damit gestalten – sondern eher untersuchen und analysieren.

Oder ist die Hand in Aktion, die dem kreativen Gehirn gegenüber liegt? Dann formen meine Hände leicht und wie von selbst eine Form, eine Gestalt. Sind beide Gehirnhälften angeschaltet, kann ich stressfrei beide Hände benutzen und kann

mir die Beschaffenheit des Materials so zunutze machen, dass ich ein Bild, welches in meinem Kopf ‚kreativ’ entstanden ist, gut und erkennbar in ‚geformte Materie’ umsetze.

Genau. Das ist ein Idealfall. Sind Sie dieser Lerntyp? Gratulation.


Weiter geht’s: 5. und 6. Stunde: Sport

Fußball und Geräteturnen stehen zur Auswahl.

Wählen Sie den Mannschaftssport, weil Sie spielerisch ihren Platz in einer Gruppe einnehmen können? Behalten Sie gut den Überblick, wenn Sie auf dem Spielfeld agieren? Haben Sie ihre Beinarbeit gut unter Kontrolle, wenn ein gegnerischer Spieler Sie plötzlich attackiert und zu Fall bringen will? Oder rasten Sie aus und verlieren das Tor aus den Augen? Bringt Sie schon der Anblick des wütenden Torwarts aus dem Gleichgewicht und Sie verlieren die Kontrolle über ihre Beine, stolpern und verpassen den Schuss? Welcher ‚Koordinations-Typ’ sind Sie, wenn es um Bewegung geht?

Oder wählen Sie von vornherein das Geräteturnen? Dann bestimmen Sie selbst Geschwindigkeit und Körpereinsatz. Dann können Sie den Bewegungsablauf ‚logisch’ vorher planen. Anlaufen, abspringen – und in der Hocke über den Kasten. Liegt Ihnen diese Sportart mehr?
 

Welcher Bewegungstyp bin ich?



Es ist mein Anliegen, dass Sie nun schon richtig ins Nachdenken gekommen sind und sich fragen!

Fragen, welcher Lerntyp Sie sind. Fragen, welche ‚Filter’ aktiv sind – und – natürlich: Wie man diese Filter erkennen, bzw. auch gezielt nutzen kann.

Hier kommt das individuelle ‚Dominanzprofil’ zum Einsatz, welches eine Möglichkeit eröffnet, die ganz individuelle Gehirn-Struktur eines Menschen erkennbar zu machen. Wie ich sehe, höre, Hand anlege (handle) und mich bewege.

In meiner täglichen Arbeit in der Pädagogik verstehe ich meinen Auftrag als ‚Liebe zum Kind’. Dem Kind gerecht zu werden, es ‚richtig’ verstehen können und ihm Recht zu tun. Verstehen, wie das Kind wahrnimmt. Dann kann ich fördern, unterstützen und begleiten.

Die praktische Pädagogik macht sich diesen Ansatz zunutze und ermöglicht dem Kind, sich selbst in einem neuen Licht zu sehen, zu erkennen und zu wachsen. So erfährt ein Kind zum Beispiel, dass es mit der ‚grobmotorischen’ Hand schreibt und deshalb Schönschrift ausgesprochen schwer ist, dafür aber das Geschichtenschreiben und die Fantasie besonders ausgeprägt sind. Das Dominanzprofil bringt hier Klarheit.

Kurz erklärt: Unser Gehirn hat eine rechte und linke Gehirnhälfte, die jeweils die gegenüberliegende Körperhälfte steuert. Und – jeder Mensch verfügt über eine ‚dominante’ Seite, die in allen Not- bzw. Stresssituationen bevorzugt zum Einsatz kommt. Und zwar entweder die Logikhälfte – oder die Gestalthälfte. Welcher Typ sind Sie? Wenn Sie eine Notsituation vor sich haben und schnell handeln müssen? Kümmern Sie sich zuerst um die Details oder um den Überblick? Wer oder was ist an dem Unfall beteiligt, wie ist der Unfall passiert? Oder erkennen Sie auf einen Blick das gesamte Bild und wissen was zu tun ist, ohne weitere Details zu benötigen? Interessant, nicht wahr? Ein Dominanzprofil bietet die Möglichkeit, die eigene Wahrnehmungsstruktur erkennbar zu machen.

Angewandt auf Schulkinder heißt dies: Welcher Sitzplatz ist für ein Kind in der Klasse günstig, welcher ist ungünstig. Welche Lern- und Arbeitsbedingungen fördern ein Kind, welche fügen ihm Stress zu. Welcher Lerntyp ist vorherrschend (auditiv, visuell oder kinästhetisch) und welche besonderen Talente verbergen sich dahinter?!

Und last but not least: Wie kann ein Mensch seine individuellen Anlagen am besten und erfolgreichsten für sich und für andere zum Einsatz bringen?
 

Birgit Hamisch
Lernberaterin mit Diplom, IPP

02507-57 24 89  oder 0151 22 89 2 648

Lernberatung2010@email.de

Region Aachen: Roetgen/Rott

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