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Satsang: Deine wahre Natur entdecken

von Premananda

Satsang bedeutet „Treffen in der Wahrheit“. Der Satsang-Lehrer Premananda teilt den Menschen die Wahrheit mit, so wie er sie versteht. Was für eine Wahrheit ist das?

Ich bitte die Menschen, einen Moment inne zu halten, ruhig zu werden und nach innen zu schauen. Dann helfe ich ihnen zu sehen, dass sie daran gewöhnt sind, ihr ganzes Leben von der Annahme eines „Ich“ her zu betrachten. Ich versuche ihnen zu zeigen, dass sie dieses „Ich“ nicht finden können wenn sie danach forschen. Sie haben den Glauben, dass es dieses „Ich“ gibt und eine Welt, die davon getrennt ist. Medien, Freunde, Familien tradieren diesen Glauben und nähren ihn immer wieder. Die meisten kommen niemals in ihrem Leben auf die Idee, dass es eine Alternative geben könnte.

Ich zeige den Menschen, dass dies ein falscher Glaube ist. Ich helfe ihnen dabei, ruhiger zu werden, so dass ein Freiraum entsteht, in dem ihre „Geschichte“ weniger drückt. In diesem Freiraum ist es möglich, selbst nachzuforschen und zu sehen, dass dieser Glaube an ein „Ich“ nicht die Wahrheit ist. Wenn das einmal klar gesehen wird, ändert sich für diese Person alles.

Einer der traditionellen Wege, die Wahrheit über das „Ich“ zu entdecken, ist die „Selbsterforschung“. Bekannt geworden ist sie durch den indischen Heiligen Sri Ramana Maharshi. Er war der Lehrer Papajis, und durch dessen Schüler wird die Selbsterforschung auf der ganzen Welt verbreitet.

Ramana Maharshi sagte, dass die Selbsterforschung der direkteste Weg ist, das Selbst zu erkennen. Aber vorher muss man etwas Zeit damit verbringen, den Verstand kennen zu lernen und zu beruhigen. Wichtig ist es, einen sattvischen Verstand zu erlangen, einen Verstand, der klar und friedlich ist. Bei den meisten Menschen ist der Verstand so geschäftig und sie sind so identifiziert mit ihrer „Geschichte“, dass einfach kein Raum da ist, in dem Selbsterforschung stattfinden kann. Wenn du in diesem geschäftigen Zustand Selbsterforschung betreibst, wirst du dich im Kreis drehen. Es wird nichts dabei herauskommen. Wenn du im sattvischen Zustand bist und dich dann fragst „Wer bin ich?“, beginnst du zu sehen, dass es dieses „Ich“ – das „Ich“, das Dinge tut, das an Dinge glaubt und Dinge beurteilt – in Wirklichkeit nicht gibt. Du beginnst zu erkennen, dass du ein Teil dieser Einheit bist, die man auch Selbst nennt oder Gott.

Die Frage „Wer bin ich?“ ist keine intellektuelle Frage. Es gibt keine Antwort. Es geht vielmehr darum deine Aufmerksamkeit zurück nach innen zur Quelle zu bringen. Es geht nicht darum, etwas zu bekommen, sondern in Kontakt zu treten mit dem, was immer präsent ist.

Papaji war ein Schüler von Ramana Maharshi und mein Lehrer. Ein Mann fragte Papaji: „Ich habe ein paar kleine Erfahrungen von Wahrheit, aber du, Papaji, scheinst die meiste Zeit in der Wahrheit zu sein.“

Papajis Antwort war: „So ist es nicht. Was du eine Erfahrung von Wahrheit nennst, das ist keine Erfahrung, das bist Du – und alles andere ist eine Erfahrung. Was du dein Leben nennst, das ist eine Erfahrung.“

Premananda, geboren in England, verbrachte 16 Jahre  mit Osho in Poona und fünf Jahre mit Papaji in Lucknow. Anschließend ging er nach Australien und bot dort ab 1998 Satsang an. Er reist seit 2003 durch Deutschland und Europa und lebt in einer Satsang-Gemeinschaft zwischen Köln und Düsseldorf am Ufer des Rheins.

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