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 Rosa und Rosander auf Weltreise

(3)

Noch tief beeindruckt von der besonderen Energie des Aquamarins liefen Rosa und Rosander singend und tanzend vereint in die weite Welt hinaus. Mit dem Winde bewegten sie sich weiter. Weg vom Fluss und weiter weg von den Bergen. Rosander war durch den Aquamarin frei und entspannt. Er hatte sich sehr viele Sorgen um seine Schwester gemacht, als sie das erste Mal so lange alleine unterwegs war. Da er 3 Minuten älter war als Rosa, war natürlich er derjenige, der die Verantwortung trug. Er hatte immer schon auf seine kleine Schwester aufgepasst und für sie ein starkes Beschützergefühl entwickelt. Solange Rosa weg war, fühlte er sich unruhig und irgendwie wehmütig ums Herz, er machte sich wirklich Sorgen um sie. Jetzt genoss er es umso mehr mit Rosa zu tanzen und zu singen.

Da sie nicht auf den Weg achteten, merkten sie nicht, dass sie bereits in einem anderen Land waren. Es war grün und fruchtbar, aber die Landschaft wechselte sehr schnell, und nun wanderten sie durch eine Wüste. Glücklicherweise hatten sie aus dem fruchtbaren Abschnitt des Landes genug zu Essen mitgenommen, denn in der Wüste was es karg und trocken. Am Horizont sahen sie, dass sich Welt wieder veränderte - hohe Berge kamen als mächtige Riesen auf sie zu – sie waren am Himalaya angekommen. Sie setzten sich einen Moment und betrachteten diese Riesen. Für sie war das wie ein Wunder, so groß, so mächtig, so ergreifend. Lange saßen sie einfach nur da und staunten. Tief beeindruckt von diesem Erlebnis überlegten sie, wie die Menschen hier wohl aus aussähen und was sie erleben würden. Neugierig machten Sie sich wieder auf den Weg und liefen und liefen. Nach einiger Zeit hatten sie genug von den riesigen Bergen und entschlossen sich weiter in Richtung Süden zu gehen. Bis jetzt war ihnen niemand begegnet, es war als ob hier in diesem großen Land mit den großen Bergen kein Mensch Platz habe.

Der Weg in Richtung Süden war sehr abwechslungsreich, sie entdeckten Tiere und Pflanzen, die sie noch nicht kannten. Eines Nachts, müde vom langen Wandern, richteten sie ihr Nachtlager im Halbdunkel ein. Das einzige was sie noch sahen war ein schöner Baum mit weichem Moos darunter und sie hörten einen Fluss in ihrer Nähe. Sehr müde ließen sie sich auf das weiche Moos sinken und Rosander legte schützend seinen Arm um Rosa, obwohl er auch etwas ängstlich sehr erschöpft vom vielen Laufen war.

Am nächsten Morgen wurden sie sehr früh wach und entschlossen sich zum nahe gelegenen Fluss zu gehen, um sich zu waschen. Ohne den Fluss zu sehen liefen sie los, hinter einem Baum, links um die Ecke und da lag er vor ihnen, der Fluss. Wie magisch angezogen rannten sie hin, sie zogen ihre Kleider aus und sprangen hinein. Wunderbar lauwarm war das Wasser, sie schwammen, wuschen sich, und genossen es in diesem herrlichen Fluss zu baden. Rosander war mutig und tauchte hinunter. Als er wieder nach oben kam, hatte er etwas ganz besonderes mitgebracht.

Sie schwammen mit dem gefundenen eiförmigen Etwas zurück ans Ufer. Nachdem sie das „Ei“ getrocknet hatten, bemerken sie, dass es sich einfach herrlich anfühlte und schön aussah. Es war groß, dunkelbraun und auch hellbraun. Von allen Seiten betrachteten sie ihren neuen Schatz. Vom Hunger getrieben liefen sie mit dem Ei zurück zu ihrem Nachtlager. Sie frühstückten und noch mit klebrigen Händen (Resten von Butter) streichelte Rosander wieder sein „Ei“. Er war sehr stolz auf seinen Fund. Durch das Streicheln und Festhalten veränderten sich die Farbe und auch die Form, es wurde glatt und glänzend und sah sehr mysteriös aus, voller Kraft. Rosander wusste nicht warum, aber er berührte das Ei von nun an sehr oft und trug es mit sich herum. Er spielte damit und es fühlte sich einfach sehr gut an. Da sie nicht wussten was es war, und es eine Eiform hatte, nannten sie es einfach nur „Ei“. Rosa fand es auch schön, aber es war nicht ihr Findling, es gehörte Rosander und sie gönnte ihm die Freude von Herzen.

Sie liefen weiter am Fluss entlang und sahen an einer Flussbiegung viele Menschen im Wasser und am Ufer. Mit etwas Abstand beobachteten sie die Menschen und das was sie taten. Ganz friedlich und entspannt bewegten sich Männer im Wasser und starrten darauf, als ob sie etwas suchen würden. Und tatsächlich, sie suchten und fanden. Ein Mann tauchte unter und wieder auf und hielt ein riesengroßes „Ei“ in den Händen. Alle freuten und umarmten sich, und streichelten das Ei. Erst erschrak Rosander und fragte sich, ob das sein „Ei“ wäre, aber nein, er hatte seines noch in der Tasche.

Eine Frau aus der Menge entdeckte die Beiden, winkte ihnen und lud sie zu einem schönen Fest ein. Sie feierten mit und spürten, dass sich etwas in ihnen veränderte. 3 Tage und 3 Nächte feierten sie mit der Gruppe. Sie beteten, meditierten, tanzen und streichelten immer wieder die im Fluss gefundenen „Eier”. In der Zwischenzeit nämlich hatten die Männer noch viel mehr dieser „Eier” gefunden. Sie wurden alle auf einen bestimmten Platz ge-legt. Nach diesen 3 Tagen und Nächten kam eine neue Person zur Gruppe, ein großer heiliger Mann. Er war in weiße Tücher gehüllt. Er war schön - groß - geheimnisvoll. Alle begleiteten den heiligen Mann zu den „Eiern”.

Es wurde still in der Gruppe und der Mann begann zu sprechen: „Dank dem Narmada Fluss für die Shiva Lingams. Der heilige Fluss schenkt uns die geweihten Shiva Lingams. Sie geben Männern und Frauen die Energie für das Leben. Jeder, der einen Shiva Lingam trägt, wird stark genug sein, das Leben in Harmonie mit Yin und Yang zu leben.“

Jetzt wurde es Rosa und Rosander bewusst, was sie für ein besonderes „Ei” sie da gefunden hatten: Einen Shiva Lingam. Beeindruckt von der Weihe und von den vielen Shiva Lingams verabschiedeten sie sich von diesen lieben Menschen. Sie nahmen ihren Shiva Lingam mit und merkten, als sie sich das nächste Mal betrachteten, dass sie ein bisschen mehr erwachsen geworden waren. Rosa stellte fest, dass Rosander der Beschützer geworden war. Er lief mit starken Beinen und breiteren Schultern ein kleines bisschen vor ihr her, und sie genoss es ...



Die Shiva Lingams werden in Indien gefunden, im heiligen Fluss Narmada (300 km nördlich von Bombay). Es ist einer der sieben heiligen Plätze in Indien. Die Steine werden vom Wasser und den anderen Steinen geschliffen. Von Hand werden sie poliert, und mit Wachs (Butter) zum Glänzen gebracht. Die helle Farbe steht für die männliche Energie und die braunen An-teile für die weibliche Energie.

Der Shiva Lingam entspannt und entkrampft den Körper. Er erhöht das Wohlbefinden. Männliche und weibliche Energie kommen ins Gleichgewicht. Er hilft uns dabei schwierige Situationen leichter los-zulassen. Dadurch können wir uns besser in all dem entwickeln, was wir erreichen wollen. Der Shiva Lingam bringt Geist und Körper in Balance. Geistige und spirituelle Entwicklung wird nicht mehr blockiert. Dies ist ein sehr starker Stein, der sehr gut erdet. Yin und Yang kommen in Balance.


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