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Planetenpaare (3)

Sonne - Mond

 

In dieser Ausgabe der Himmelsleiter kommt mit dem Paar Sonne und Mond die Serie über die Planetenpaare (Mars-Venus, Jupiter-Saturn, Sonne-Mond) zum Abschluss.

Mars und Venus beschreiben das innere Liebespaar, das sich bestenfalls in uns versteht – uns liebt. Saturn und Jupiter stellen das Paar der irdischen Gebundenheit und der himmlischen, göttlichen Erhabenheit dar. Sonne und Mond schließlich sind zwei zentrale innere Anteile: Herz (Sonne) und Seele (Mond), Geist (Sonne) und Gefühl (Mond). In unserer Lebens- und Familiengeschichte stehen sie für unser Elternpaar: Vater (Sonne) und Mutter (Mond).

Für viele von uns ist es schwer, die eigenen Eltern aus ganzem Herzen zu lieben. Zu vieles ist geschehen, was schmerzlich, ablehnend, vorwurfsvoll, ungerecht oder übergriffig war. Die Eltern haben ihre eigenen Vorstellungen, wie das Kind sein soll, sie projizieren ihre Wünsche, Hoffnungen und Ängste auf das Kind und verkennen es dadurch. Sie opfern aber auch jede Menge für ihr Kind, geben Liebe, Energie, Geld, Geduld, Unterstützung, Zeit. Das Heranwachsen bei unseren Eltern war sicherlich nicht widerspruchsfrei, bestenfalls gab es Spiel- und Entwicklungsraum, der verhinderte, dass die Beteiligten sich in ihren Positionen verhärteten.



Vater und Mutter


Vater und Mutter gibt es als äußere Figuren, bei mir waren es Ilse und Clemens, die auf ihre Weise ihr Bestes gaben. Im Horoskop spiegeln sie sich in Sonne/Vater und Mond/Mutter. Im Horoskop, das ja vollständig persönlich ist und rein und ausschließlich die eigene Wahrnehmung wieder spiegelt, wird deutlich, es gibt Vater und Mutter nur so, wie wir sie sehen, erleben, bewerten. Es gibt sie nicht unabhängig von unserer Wahrnehmung. Oder – wie es die moderne Hirnforschung besagt: Wir konstruieren unsere Welt selbst. Der Betrachter bestimmt, wie ihm die Welt erscheint.

In diesem Sinne liegt es an uns, wie wir unsere Eltern sehen, und gerade als Erwachsene, wie wir unsere Eltern und die Geschichte mit ihnen bewerten, ohne zu beschönigen und ohne zu idealisieren. Es gibt ein sehr inspirierendes Buch: „Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit zu haben“, in dem der Autor Ben Furman der Frage nachgeht, wie es uns gelingen kann, unsere Vergangenheit als eine Quelle von Kraft zu begreifen und nicht als den Ursprung aller Probleme (Borgmann Verlag 2001).

Ich habe viele lange Jahre meinen Vater aufrichtig gehasst, er war Quartalstrinker, cholerisch und unberechenbar. Meine Eltern hatten es schwer miteinander. Der erste Mann meiner Mutter, den sie sehr liebte, war im Krieg gefallen und mein Papa war die „vernünftige“ zweite Wahl. Meine Eltern stritten viel und verzweifelt. Meine Mutter nahm sich das Leben, als ich 24 wurde. Vielleicht weil ich so viel gelitten habe zuhause, vielleicht, weil es so tragisch war, musste ich nach dem Schönen suchen, nach dem Guten, nach dem, was es mir ermöglichte, in dieser Familie zu überleben.



Übung


Vielleicht hast du Lust, das Zusammenspiel von Sonne und Mond in dir zu erfahren, indem du eine kreative Übung machst:

Eine Welt für Sonne und Mond gestalten (ein Materialbild)
Kann auch alleine geübt werden
Dauer:120 Minuten
Material: Papier und Farbe, Naturmaterialien wie Blätter und Steine, Fotos der Eltern

Nimm zwei charakteristische Fotos deiner Eltern und lege sie auf jeweils einen Papierbogen. Lass Erinnerungen kommen, wie du sie erlebt hast. In welcher Welt lebte deine Mutter? In welcher Welt lebte dein Vater? Male diese Welten um die Fotos herum. Wie standen sie zueinander? Wie waren sie als Elternpaar? Erschaffe malend und mit den bereitliegenden Materialien dann eine gemeinsame Welt auf einen großen Bogen Papier für sie, in die du ihre Fotos integrierst. Diese kann reale Elemente enthalten, wie sie in ihrem Alltag Gemeinsamkeiten gefunden haben, sie kann aber auch das enthalten, was ihnen gut getan hätte, was du dir heute für sie wünschst.



Löwe-Mond im Quadrat zur Stier-Sonne
ein Erfahrungsbericht


Ich nehme ein Foto von meiner Mutter und eins von meinem Vater.
Sie, Löwe-Mond, eine Queen, ein Star, eine große Liebende (leider liebte sie nicht ihn); er, Stier-Sonne, ein fleißiger, loyaler und tüchtiger Mann, auch ein Sturkopf, der für die Familie arbeitete, der sie niemals verlassen würde. Sie wollte ihn als Rosenkavalier, tja, und das war er einfach nicht.

Ich suche nach dem Verbindenden, was es ja auch gibt: Löwe und Sonne und male auf ein großes Blatt ein Herz. Ihre Seite wird mit rotem Samt unterlegt, darauf bekommt sie Rosenblätter und Glitzer und Glimmer: Ja, auf Rosen soll sie gebettet sein. Hierhin lege ich ihr Foto. Auf seiner Seite herrschen eher Brauntöne vor. Aus dem Park hole ich Erde und unterlege seinen Platz mit Erde und Steinen. Ich baue ihm einen Garten. In diesen Garten lege ich sein Bild. Zwischen Blüten in meiner „Naturkiste“ finde ich zufällig ein uraltes getrocknetes Edelweiß. Er liebte die Bergwelt, und ich lege diese Blüte auf seine Seite.
Ein Herz mit zwei Kammern. Ein Rosenblatt lasse ich auf seiner Seite landen. Einen schönen Stein bei ihr.

Es hat lange gedauert, aber ich kann sie lieben in mir. Es ist nicht einfach in ihrer gemeinsamen Geschichte Momente voller Zuneigung zu finden. Ich kann mich kaum erinnern an Zärtlichkeit, Zuwendung, Verständnis, Einigkeit. Aber es gab Augenblicke. Sie sind so kostbar. Ich kann diese Augenblicke ausdehnen, vergrößern, vervielfältigen. Es liegt an mir.

Sonne und Mond sind ein inniges Paar. Jeden Monat können wir den Wechsel von Neu- über Sichelmond zunehmend zum Mond des ersten Viertels, vom Buckelmond zum Vollmond verfolgen. Nun nimmt der Mond ab über den Aussaatmond, den Mond des letzten Viertels hin zum balsamischen Mond und einem Neumond im folgenden Zeichen. Jede dieser Mondphasen steht für eine bestimmte Beziehung zwischen Sonne und Mond, also auch zwischen dem inneren Vater und der inneren Mutter. Konfliktreich, so wie bei mir, das Quadrat (erstes Viertel). Es lohnt sich, einmal das Horoskop anzuschauen, bei welcher Mondphase wir geboren sind. Das kann uns ein erweitertes Verständnis eröffnen für das Elternpaar in uns.

Siehe dazu: Dane Rhudyar
„Der Sonne/Mond-Zyklus“, Edition Astrodata
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