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Teil IV
Hilfsmittel zur Aktivierung der medialen Wahrnehmung

 

Teil III dieser Reihe setzte sich mit dem Umgang mit medialer Wahrnehmung auseinander. Er betonte die Bedeutung des Erlernens von Meditations- und Entspannungstechniken als Voraussetzung für mediale Arbeit. (Um die richtige Gemütsverfassung und einen besonderen Bewusstseinszustand für mediale Wahrnehmung erreichen zu können.)

In allen Kulturen und zu allen Zeiten haben die Menschen in ihrer Umgebung nach Vorzeichen gesucht, die Aussagen über die zu erwartende Ernte, persönliche Nöte und Hoffnungen und gesellschaftliche Ereignisse machen konnten. Formen der „Unterstützung“ medialer Wahrnehmung (z.B. Deutung von Runenzeichen oder der Formation fliegender Vögel, Knochenwerfen) sind seit jeher bekannt und wurden von Priestern, Sehern, Heilern und Schamanen als Hilfsmittel benutzt, um ihre Wahrnehmung zu unterstützen. Teil IV beschäftigt sich mit Hilfsmitteln zur Aktivierung medialer Wahrnehmung. Diese Form der außersinnliche Wahrnehmung wird auch „mediengestütztes Hellsehen“ genannt.


Hilfsmittel zur Aktivierung der medialen Wahrnehmung

Es ist besonders empfehlenswert für Menschen, die gerade anfangen sich mit ihren medialen Fähigkeiten auseinandersetzen, einen Versuch zu machen, mediale Wahrnehmung in der Form eines bewussten Erlebnisses zu erfahren. Eine bewusst herbeigeführte Erfahrung kann objektiv besser bewertet und ausgewertet werden, gibt nicht nur das nötige Feedback, sondern auch die nötige Bestätigung der Wahrnehmung.

Natürlich sind visuelle Eindrücke („innere Bilder“) als ASW (außersinnliche Wahrnehmung)-Träger besonders wünschenswert, da sie reiche Informationen zu übermitteln vermögen. Aber, wie bereits in Teil II erwähnt, fällt die „Wahrnehmungspräferenz“ – ob jemand sehend, fühlend, hörend, riechend oder kinästhetisch (Tastsinn) geprägt ist – sehr unterschiedlich aus. Wenn ein Mensch, der beispielsweise eher „fühlig“ ist, noch nicht das erforderliche Vertrauen in seiner Wahrnehmung besitzt, kann es sehr hilfreich sein, Unterstützung für die medialen Eindrücke durch ein Hilfsmittel zu nutzen, weil „zufällige“ Eindrücke möglicherweise als eher abstrus wahrgenommen werden.

Die Hilfsmittel können recht unterschiedlich ausfallen und sogar recht exotisch wirken. Die Wahl der Hilfsmittel ist nahezu unbegrenzt, denn es ist eine Frage der Präferenz und persönlicher Neigung. Alle Hilfsmittel sind geeignet um die mediale Wahrnehmung zu stimulieren. Ein paar Beispiele dazu sind: Kristallkugel, Spiegel, Pendel, Tarot- bzw. sonstige Orakelkarten, Runen, I-Ging auch Psychometrie und „automatisches“ Schreiben. Dieser Artikel beschäftigt sich aus Gründen der Übersichtlichkeit mit den bekanntesten Hilfsmitteln wie Kristallkugel, Pendel, Kartenlegung und Psychometrie.


Kristallkugel

Manche Menschen verwenden die Kristallkugel als relativ einfaches Konzentrationswerkzeug, um innere Bilder hervorzurufen. Wenn man in die Kristallkugel schaut, lassen die Spiegelungen in der Kugel verschiedene optische Täuschungen entstehen. Wer die relativ hohen Kosten einer geeigneten Kristallkugel scheut, kann jeden anderen Gegenstand mit glitzernder, reflektierender Oberfläche einsetzen, denn der Zweck – innere Bilder hervorzurufen – wird erfüllt. Diese Vorgehensweise, reflektierende Oberflächen, wie Spiegel, Wasseroberfläche usw. zu nutzen, um darauf entstehende „Projektionen“ zu „lesen“ / „deuten“ wird „scrying“ [altengl. lesen] genannt. Mit Übung, Entspannung und innerer Ruhe kann man dadurch relativ leicht mediale Wahrnehmungen stimulieren.

Die Verwendung von Kristallkugeln oder ähnlichen Konzentrationsinstrumenten hat jedoch einen Nachteil: Mediale Informationen werden öfter als sonst in symbolischer Form erlebt. Die symbolische „Darstellung“ erscheint individuell verschieden und ist deshalb schwerer richtig zu deuten als wenn wir es mit festgelegten Symbol-Inhalten zu tun hätten. Mit Übung, und vor allem der bewussten Auseinandersetzung mit den „inneren Bildern“, kann man lernen, symbolische „Botschaften“ zuzuordnen und ihnen einen geeigneten Inhalt zu geben.


Pendel

Wenn man die ASW nur zur Unterscheidung zweier Möglichkeiten einsetzen will, bietet sich das Pendel als Instrument an. Fragen wie: „Wird das Kind ein Junge oder ein Mädchen?“, „Ist dieses Medikament richtig für mich?“ oder „Bekomme ich die Stelle bei der Firma XY?“ lassen sich gut durch pendeln beantworten. Man kann ein Pendel kaufen oder einen kleinen Gegenstand, wie einen Schlüssel, Ring, Stein oder eine Uhr an einem Faden befestigen und als Pendel benutzen.

Bevor man das Pendel einsetzt, legt man die Richtung fest, welche „Ja“ oder „Nein“ bedeuten soll. Man zentriert sich und versucht ein Zustand der inneren Leere zu erreichen bevor man sich die Frage stellt, die man mit einem „Ja“ oder einem „Nein“ beantwortet haben möchte. Das Pendel wird – bevorzugt mit der linken, „intuitiven“ Hand gehalten. Wenn man die Hand ausstreckt, stellt man sich die Frage. Während man auf die Antwort wartet, versucht man so losgelöst wie möglich zu sein. Man muss die eigenen Gedanken und persönlichen Interessen völlig ausschalten. Sonst würde das Pendel nicht die gewünschte mediale Information liefern, sondern nur die eigene Überzeugungen oder Wünsche widerspiegeln.


Tarot und andere Wahrsagekarten

Es gibt viele Bücher über das Tarot und andere Wahrsagekartensysteme (z.B. Kipper-, Lenormand-, Skat- und Orakelkarten). Eine detaillierte Beschreibung würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Daher wird an dieser Stelle das Kartenlegen und -deuten als solches betrachtet. Ähnlich wie bei anderen Hilfsmitteln werden die Karten eingesetzt um „innere Bilder“ zu stimulieren. Den Karten sind – je nach Kartensystem – symbolische Bedeutungen zugeschrieben. Je nach Fragestellung können Legungen sehr einfach bis sehr komplex sein. Für Anfänger ist es sehr hilfreich, die Karten und deren Bedeutung eine zeitlang zu studieren bevor man anfängt, für andere Menschen die Karten zu legen. Die gängige Bedeutung der Karten kann man anfangs als Wegweiser nutzen, aber mit mehr Übung und Entspannung setzt die eigene Intuition ein. Für manche Menschen ist es sehr nützlich, eine Art Tagebuch zu führen, in dem Datum, Frage, Legungsart, Position der Karten und die eigene Interpretation/Aussage oder Prognose festgehalten wird. Man kann im Laufe der Zeit prüfen, ob irgendetwas so eingetreten ist wie man es vermutet hat. Mit zunehmender Übung wächst auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.


Psychometrie bzw. Psychoskopie

Eine andere, alte Technik um mediale Wahrnehmungen zu stimulieren, ist die Psychometrie, auch Psychoskopie genannt. In diesem Fall werden Informationen bzw. Eindrücke durch das Berühren von Gegenständen über die Gegenstände selbst und/ oder die Menschen, die mit dem Gegenstand „verbunden“ sind, erlangt. Man kann einen Freund bitten, irgendeinen Gegenstand auszuwählen, dessen Geschichte einem nicht bekannt ist. Es kann ein Foto sein, ein Ring, ein Brief, ein Kleidungsstück usw. Man fasst den Gegenstand an, macht den Geist „leer“ und fragt nach Sinneseindrücken, die einem wichtige Merkmale aus der Vergangenheit des Gegenstandes enthüllen. Vielleicht hilft es, sich vorzustellen, dass man mit dem Gegenstand in dessen Vergangenheit zurückgeht. Oder man bittet den Freund, an jemanden, der eine Beziehung zu dem Gegenstand hat, zu denken, während man versucht, die Gedanken des Freundes zu lesen und diese Person zu beschreiben. Je nach Veranlagung – und mit sehr viel Geduld und Übung – kann man oftmals recht treffsichere Aussagen machen.

Wie bei allen Formen der medialen Arbeit ist es wichtig, zu üben. Wie bereits erwähnt, ist es nützlich, Aufzeichnungen über die eigene Erfahrungen zu machen. Nicht nur die Erfolge, sondern auch Fehlschläge sind oftmals lehrreich. Denn aus Fehlern kann man auch lernen. Wenn eine Aussage nicht eintritt oder die Wahrnehmung nicht stimmt, kann man die Fehler analysieren und den Grund ermitteln, der zu dem Fehler führte. Mit zunehmender Übung lernt man, sich besser zu konzentrieren, zu zentrieren und Fehler zu vermeiden.
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