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Klassisches Feng Shui im Pferdestall –

von Susanne Knorr, Feng-Shui-Beratung, Erkelenz

 

Wohlbefinden für Mensch und Tier

Feng Shui heißt wörtlich übersetzt „Wind und Wasser“ und ist eine ca. 5000 Jahre alte chinesische Erfahrungswissenschaft über das Bauen, Wohnen und Arbeiten im Einklang mit der Umwelt. Ursprünglich als Langlebigkeitstechnik für kaiserliche Herrschaftsdynastien entwickelt, wird Feng Shui in der Hauptsache für die Verbesserung des Allgemeinzustandes für Menschen angewendet. Alles, was Feng Shui für uns tun kann, bezieht sich genauso auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Tieren.

Haben Sie nicht auch schon die Erfahrung gemacht, dass manche Räume einladend, ansprechend, warm oder gemütlich wirken, während andere eine unangenehme, kühle Atmosphäre ausstrahlen? Wurden nicht Ihre Stimmung und Ihr Wohlbefinden davon beeinflusst? Und haben Sie bei Ihren Tieren nicht schon ebensolche Beobachtungen gemacht? Diese Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum beziehungsweise Tier und Raum/Stall nutzt Feng Shui. Die Anwendung von Feng-Shui-Prinzipien ermöglicht eine Erhöhung des „Chi“. Chi ist die feinstoffliche Energie, die in der Luft, im Wasser, in allen Lebewesen und in der Materie vorhanden ist. Chi und Sauerstoff folgen der Luft (Wind) und dem Wasser.

Wir alle, Mensch wie Tier, verbringen viel Zeit unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Hier fehlen uns die Energiespender Luft, Licht und Sonne. Der Ausgleich und die Harmonisierung von fehlender Energie ist vor allem für Pferde enorm wichtig. In der Robust- oder Offenstallhaltung können sie selbst entscheiden, wo sie sich wohl fühlen und aufhalten wollen. Vor allem Sport- und Turnierpferden geht es da eher wie uns Menschen: Sie verbringen die meiste Zeit das Tages drinnen, sie werden von der Vital-Energie abgeschnitten. Dem wirkt Feng Shui entgegen. Im Wohnraum wird Chi durch gezielte Maßnahmen, z. B. durch den Einsatz von Pflanzen, Dekorationen, Bildern, Farben, Formen und Materialien aktiviert. Dabei spielen auch die unterschiedlichen Qualitäten der Himmelsrichtungen eine wichtige Rolle.

Im Stall können solche Maßnahmen darin bestehen, einzelne Wände farbig zu gestalten. Möglicherweise unterstützt ein Metallschrank die Energien aus den Himmelsrichtungen besser als ein Holzspind, oder umgekehrt. Vielleicht verbessert sich der Energiefluss, wenn die Sattelkammer umgeräumt wird, oder die Futterstelle oder der Wassereimer an einen anderen Platz kommen. Auch die Position von elektrischen Geräten, wie einem Solarium, nimmt Einfluss auf die harmonische Energieverteilung im Stall. Zu diesem Zweck wird auch Wasser als ein wichtiger Energieträger eingesetzt.  

Bei der Akupunktur wird ins Stocken geratene Energie im Körper durch gezielte Stimulation wieder zum Fließen gebracht. Mit Feng-Shui-Maßnahmen wird der Chi-Fluß optimiert. Dadurch wird die Energie erhöht und so gelenkt, dass sie sich möglichst lange und nutzbringend verteilt. Feng Shui ist also Akupunktur für Räume. Alle – insbesondere stark beanspruchte – Pferde profitieren von der Anhebung des Energie-Potenzials. Denn ähnlich wie Menschen können sie nur die Energie in ihre Aufgaben fließen lassen, die sie ohnehin besitzen oder die wir ihnen von außen zuführen.

Eine positive Umgebung wirkt sich also positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Doch Leistungssteigerung allein ist nicht im Sinne von Feng Shui. Eines der wichtigsten Anliegen ist die Harmonisierung von Yang und Yin. Dieses Prinzip von Aktivität und Ruhe zieht sich durch das gesamte chinesische Weltbild. Und langsam hält diese Sichtweise auch bei uns Einzug. Ihren Wagen tanken Sie doch auch auf!

Menschen und Tiere sind nicht für den Dauerbetrieb geschaffen. Das Gehirn und der Körper brauchen den Rhythmus von Arbeits- und Ruhezeiten. Es geht um das harmonische, ganzheitliche Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele und um die Resonanz zwischen persönlichem Befinden und räumlicher Umgebung. Und das gilt für Mensch und Tier. Die Wohnung dient als Rückzugsgebiet, als Abgrenzung von der Öffentlichkeit und der Berufswelt mit ihrem zunehmenden Stress. Für Pferde hat der Stall und insbesondere die eigene Box eine vergleichbare Schutzfunktion. Hier sollen die Pferde sich sicher fühlen und sich erholen können.

Feng Shui dient in erster Linie den Menschen und Tieren, die sich in Räumen aufhalten. Durch die individuelle Gestaltung können Sie selbst, das Pferd und Ihre Tätigkeiten unterstützt werden, so dass Sie sich entspannt fühlen und Ihnen Ihre Aufgaben leichter von der Hand gehen. In der jüngeren Vergangenheit ist Feng Shui zunehmend auch in der westlichen Welt bekannt geworden. Es besteht eine Informationsflut in der Literatur und im Internet. Viele  der dort vorgestellten Inhalte stellen nur einen Ausschnitt dessen dar, was Feng Shui ausmacht. Standardisierte Methoden laden zur sofortigen Anwendung ein. So werden unsere Ansprüche in dieser schnelllebigen Zeit möglicherweise zwar kurzfristig bedient, doch dabei ist Feng Shui so viel mehr als das schnelle Aufhängen von asiatisch anmutenden Hilfsmitteln und (Zimmer-) Brunnen.

Im Laufe der Jahrtausende haben sich in China erfolgreiche Feng-Shui-Methoden entwickelt. Klassisches Feng Shui vereinigt Prinzipien aus verschiedenen, sich ergänzenden Schulen und Strömungen. Sie alle basieren auf der eingehenden Beobachtung der Umweltbedingungen und der persönlichen Situation der Menschen – mit ihren Tieren – über einen langen Zeitraum hinweg.
Klassisches Feng Shui berücksichtigt – wie die landschaftliche Umgebung – die Bebauung in der Nachbarschaft, den Verlauf und die Frequentierung von Straßen, die auf das Gebäude einwirken und den Chi-Fluß lenken.

Die Ausrichtung nach den Himmelsrichtungen ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil für die Berechnung des Energiepotenzials in den Räumen. Das heißt für die Praxis, dass die Richtung des so genannten „facing“ – das ist die aktivste, also die Yang-Seite des Gebäudes – mit dem Lopan, dem Kompass, gemessen wird. Hinzu kommt der zeitliche Aspekt. Die Informationen aus den Himmelsrichtungen werden in Abhängigkeit vom Baudatum interpretiert. Man kann sagen, dass ein Gebäude, ob nun Haus oder Stall – ähnlich wie ein Mensch – ein Horoskop besitzt. Das ergibt sich aus dem Datum der Fertigstellung oder einer größeren Renovierungs- oder Umbaumaßnahme. So entstehen innen Energie-Kombinationen – die so genannten „fliegenden Sterne“ – die für die Menschen und Tiere durch gezielte Maßnahmen nutzbar gemacht werden können. Klassisches Feng Shui macht es sich zur Aufgabe, diese individuellen Energie-Konstellationen ausfindig zu machen und zum Wohle von Mensch und Tier zu aktivieren.

Ich bin mit Tieren, insbesondere mit Pferden und Hunden, aufgewachsen. Bei den Wohnungs-Beratungen habe ich beobachten können, wie sensibel Haustiere aller Art auf die Veränderung des Energieflusses reagieren. Nervösen Tieren verhilft diese Neuordnung – wie den Menschen – zu mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Eher Energielose werden gestärkt und unterstützt. Dieser Effekt sollte auch den Tieren zugute kommen, die nicht mit uns im Haus, sondern im Stall wohnen.

Die tatsächliche Wirkungsweise werde ich anhand einer realen Beratung in einem weiteren Artikel darstellen.

 
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