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Vom späten Sommer und guten Konserven

Jungfrau
Wenn die Sonne in den späten Sommertagen in die Jungfrau wechselt, beginnt die Erntezeit. In früheren Zeiten, als es noch keine Supermärkte und Fastfood-Ketten gab, also noch selbst gekocht und vor allen Dingen eingekocht wurde, war die Jungfrauphase eine Periode höchster Aktivität: Was nicht konserviert wurde für die Winterzeit, stand dann eben nicht zur Verfügung. Hier wird bereits eine wichtige Seite der Jungfrau-Energie deutlich: Der vernünftige, vorsorgende, planvolle Umgang mit dem, was Leben und Gesundheit erhält.

Die Jungfrauzeit lässt uns bestenfalls innehalten und überprüfen, wie wir mit uns umgehen. Wie ernähren wir uns? Steht eine Darmreinigung an? Sind Keller, Schränke oder Akten zu sortieren? Ist nicht endlich mal wieder auch in der Seele Spreu vom Weizen zu trennen? Jungfrauenergie liebt es, dieses Trennen ganz präzise durchzuführen. Ihr liegt das Maßvolle und Maßhaltende zugrunde: Was zu viel ist muss raus! Was fehlt muss herbeigeschafft und hergestellt werden, bis alles in einem angemessenen Maß vorhanden ist. Nimm dein Zentimetermaß und halte es an alles, was dich ausmacht und umgibt, nimm deine Lupe und sei kritisch mit dir! Alles, was du dir aus Nachlässigkeit oder Faulheit oder Sucht durchgehen lässt – das weiß die Jungfrau – wird seine unguten Wirkungen erzielen. Jetzt also ist die beste Zeit zur Läuterung und zur Reinigung. Wer immer eine Kur machen kann, sollte dies in der Jungfrauzeit tun. Wer immer sein Haus aufräumen möchte, wer immer eine für Körper und Geist wohltuende Praxis etablieren möchte, sollte es nun tun. Tägliches Yoga, morgendliche Meditation, regelmäßiges Training … Geht die Sonne durch die Jungfrau, scheint sie freundlich unterstützend – immer noch schön warm und leuchtend – auf alle diese gesundheitsfördernden Maßnahmen.

Wer Planeten in der Mitte des Zeichens Jungfrau stehen hat, erlebt zur Zeit eine Opposition von Uranus aus den Fischen. Je nach beteiligtem Planet sind die Themen natürlich verschieden, aber was auch immer Uranus berührt, er will Lockerung, Weitung, Humor und Leichtigkeit, etwas, was Jungfrau durchaus gut tut, verliert sie sich doch leider immer wieder bierernst und detailversessen in den verschiedensten Lebensbereichen und versucht durch das Führen und Einhalten von Listen der Fülle des Lebens Herr zu werden.

Jungfrau stellt den Abschluss der ersten Hälfte des Tierkreises dar. Bei ihr geht es darum, dass wir uns abrunden, an uns feilen, das Bestmögliche aus uns herausholen. In diesen Jungfrauwochen bietet es sich an, uns selbst auf das Gute oder sogar Perfekte zu überprüfen. Das, was in Ordnung ist, kann ja auch wunderbar weiterlaufen, aber das Unfertige, das Unverdaute, braucht Beachtung, Zuwendung, Vollendung oder einen Abschluss. 

In diesem Sinne ist die Zeit, in der die Sonne durch die Jungfrau läuft, eine fleißige Zeit. Wer nicht in der Ayurvedischen Kur sein kann (Neid!), kann an seiner Achtsamkeit arbeiten. Vielleicht will gar nichts Großes in unserem Leben passieren, vielleicht will all das Kleine nur größer werden durch mehr Aufmerksamkeit, mehr Genauigkeit, mehr Bewusstheit?! Jungfrauzeit ist – wie gesagt – Vorbereitungszeit für die Tage, wo die Früchte nicht mehr leicht erreichbar an den Bäumen hängen. Wie viel Fülle wurde im Inneren angesammelt (zum Beispiel in der Löwezeit)? Wie viel Glück haben wir uns erlaubt, wie viel Spaß, wie viel Licht haben wir in uns entzündet, um es nun in uns zu speichern im Silo unserer Zellen, um davon zu zehren und uns zu nähren in der kommenden Zeit? Wie viel Schrott haben wir auszulagern?


Waage
Wechselt die Sonne ins Tierkreiszeichen Waage, entspricht dies dem Herbstbeginn, Tag und Nacht sind nun gleich lang. Waage öffnet unsere Augen für Schönheit. In diesem Monat können wir etwas für unsere Schönheit tun, unsere kleine Wohnwelt verbessern oder einen Beitrag leisten für das große Ganze, grad so, wie es die Waage will: gerecht und schön und harmonisch soll die Welt sein! Auf jeden Fall soll sie uns nicht egal sein. Die Zeit der Waage kann unseren Blick dafür öffnen, dass Innen und Aussen, Ich und Du, persönliche Welt und die Welt da draussen nicht getrennt sind.

Mit der Waage beginnen wir zu verstehen, dass alles, was wir im Aussen idealisieren oder ablehen und hassen, auf uns zurückfällt. Sie lädt uns ein, alle Umstände freundlich zu umarmen. Sie zeigt uns, dass Harmonie mit der Integration von Disharmonie einhergeht, will man sich nicht unter den Spitzendeckchen von Friede-Freude-Eierkuchen verdrücken.

Was ist Deine Schönheit? Wie frei bist Du von gängigen Schönheitsmustern? All das Schöne in der Welt zu betrachten, das Schöne in sich selbst, das Schöne im Schlimmen? Waage entpolarisiert und öffnet den Blick. Niemals gibt es nur eine Sicht der Dinge. Mindestens gibt es ein „sowohl als auch“, immer sind die Dinge, Geschichten, Menschen komplex, eine Komposition. Die Verschiedenheit der Melodien zu schärfen, offener und unparteilicher zu werden, das lehrt uns die Waage.

Genieße in diesem Sinne die Herbstsonne, die Herbstblüten, das Herbstlicht …

 

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