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Glücklich werden

Jedes Wort ist zuviel. Ganze Sätze wären eine Beleidigung. Jede Mimik ist unpassend. Nichts kann getan werden, was passen würde. Ruhig sein, nicht reden, nicht bewegen, den Atem anhalten, ausharren in absoluter Regungslosigkeit. Erstarrung aus Respekt. Stillhalten, weil es Ihrem Gegenüber die höchste Form von Hochachtung bedeutet. Schweigen, weil es Balsam ist gegen all die Worte, die weder gefühlt noch gemeint waren, sondern nur gesprochen wurden.

Das Leben pocht dann genau auf dem schmalen Grat der Regungslosigkeit. Manchmal geht es darum, einfach nur still zu sein, nichts besser zu wissen, keine „Lösung“ parat zu haben, keine klugen Sprüche zu klopfen, den anderen mit eigenen Lebensweisheiten zu verschonen, ihm nicht die Luft wegzuatmen durch gesprochene Worte, die er nicht braucht.

Stillsein ist manchmal die ehrlichste und lebendigste Form der Kommunikation. Ich meine nicht die angstmachende Form der Stille, sondern ich meine das Schweigen, das das Herz voll macht und den Raum ausweitet, dieses Schweigen, das groß und frei genug ist, um neue und plötzlich auftauchende Horizonte zu beheimaten.

Wann hat Sie das letzte Mal eine angenehme Form der Stille bereichert? In der Sie abschalten konnten und auf einmal wieder ganz nah waren, nämlich ganz nah bei sich selbst. Wo Raum war für eigene Bedürfnisse, Sehnsüchte und Ängste. Wo Ruhe war, um hinzuschauen, was Sie wirklich brauchen. Wo die Luft leicht war und die Gedanken Platz hatten, überall hinzugehen und sich das Beste auszusuchen. Wo der Blick frei genug war, um Wege zu sehen, die sich vor Ihnen ausbreiten und nur darauf warten, Ihre Schritte willkommen zu heißen.

Welchen Teppich möchten Sie vor sich ausgebreitet wissen? Ist er so rot wie die Sonne, die den Horizont berührt? Oder möchten Sie fliegen wie ein Vogel, der nichts von Freiheit kennt, dafür aber Freiheit ist?

Seien Sie frei von Situationen, die bewirken, dass Sie vergessen, was Sie eigentlich fühlen, frei von Menschen, deren Gegenwart Sie einengt und bewirkt, dass Sie sich von sich selbst entfernen, frei von Zielen, die im Konflikt stehen mit Ihren inneren Werten! Und vielleicht haben Sie Lust einem Gedankenspiel von mir zu folgen: Machen Sie es sich ein bisschen bequem und wenn Sie mögen, richten Sie für ein paar Sekunden Ihre Aufmerksamkeit auf ein Gästezimmer, welches Sie sich gedanklich selbst erschaffen. Da Sie es selbst sind, der es einrichtet, ist alles genau am richtigen Platz. Und dann schreiben Sie Einladungen für all die, die Sie gerne beheimaten möchten: Die Geborgenheit, den Schutz, das Vertrauen, die Liebe, die Leichtigkeit und wenn irgend möglich, halten Sie Ihren Raum bitte ab und zu frei für einen Gast, der den wunderbaren Namen „Stille“ trägt.

Wonach Ihr Herz wirklich strebt, bekommen Sie, wenn Sie ab und zu der heilsamen Stille Ihre Türe öffnen. Wenn Sie einen Menschen kennen, der mit Ihnen gemeinsam Schweigen kann, danken Sie dem Himmel für seine Existenz. Wenn Sie einen Menschen kennen, in dessen Gegenwart Sie sich selbst immer näher kommen können, dann tragen Sie ihn auf Händen und lassen ihn am besten nicht mehr los.

Neulich habe ich einen wunderbaren Menschen kennen lernen dürfen. Während einiger sehr lebendiger Gespräche haben wir uns das Recht genommen phasenweise, wenn auch nur kurz, aber dennoch sehr nachhaltig eines zu tun, nämlich zu schweigen. Da war sie auf einmal, die Zeit für die stille Sprache zwischen den Worten, für die heilsame und wohltuende Melodie der Ruhe. – Und genau diese Melodie hat er danach aufgeschrieben und vertont.

Wie ist die Melodie Ihres Lebens? In welchen Momenten können Sie sie hören? Aber vielleicht ist es gar keine Melodie, vielleicht ist Ihr Leben ein Tanz. Wie geht Ihr Tanz?

Vielleicht malen Sie. Und wenn nicht, welche Farben würde dann ein begnadeter Künstler in das Bild malen, das das Schönste Ihrer Zukunft zeigen wird? Wenn Sie mögen, tauchen Sie sich einmal ganz in Türkis. Oder lieber in Orange. Oder vielleicht in ein sattes helles Rot.

Oder seien Sie willkommen in einem saftigen, kräftigen Schottlandgrün. Und egal welcher schöne blaue Horizont als nächstes in Ihr Blickfeld findet, vergessen Sie nie: was könnte schon Schlimmes passieren, außer dass Sie glücklich werden?


Verena Ronnenberg
Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Himmelsleiter-euregio  | redaktion@himmelsleiter-euregio