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Glück ist dort, wo es kein „Ich“ gibt

von Hermann R. Lehner, www.nisarga.de

 

Dauerhaftes Glück – das Zauberwort schlechthin! Welche Sehnsucht könnte für die meisten Menschen größer sein, als das ewige Glück endlich in Händen zu halten. Doch so sehr wir uns auch um seine Quelle bemühen, sie will sich nicht finden lassen. Denn der Mensch, wenn er sich seines wahren Sein bewusst ist, ist bereits die Quelle allen Glücks. Wie könnte er also jemals im Außen das finden, was in ihm schon schlummert?

Indem wir das innere Reich unserer „eigenen Welt“ genauer untersuchen und uns von den äußeren, sich ständig verändernden und kaum kontrollierbaren Umständen abwenden, können wir die wahre Quelle allen Seins und damit des Glücks finden. Es ist wie ein versteckter Schatz in uns verborgen und leicht zu finden. Vorausgesetzt man ist ernsthaft bereit, diesen auch finden zu wollen.

Im eigenen wahren Sein ist man nicht mehr von den äußeren Gegebenheiten abhängig. Und nur diese „innere“ Glückseligkeit kann uns wirklich zufriedenstellen. Denn das Glück, das wir uns denken oder vorstellen können, ist doch nur eine Art physische und mentale Befriedigung, zerbrechlich und jede Sekunde veränderbar.

Glücklich ist der Mensch ohne Anstrenung und von Haus aus immer dann, wenn seine Bedürfnisse und Wünsche erfüllt werden! Wenn nicht, fängt er an, das gesuchte Glück einfangen zu wollen. Er sucht es mittels Vor-Stellungen – da-vor-gestellte Gedanken also –, er denkt darüber nach, was zu geschehen hätte, was nicht eintreten soll usw. Und wie er er bewirken könnte, dass die Umstände doch so eintreffen mögen, wie er es sich vorstellt. Und doch spielt das Leben meist anders.

Untersucht man das genauer, stellt man schnell fest, dass in glücklichen Momenten gar kein „Ich“ da ist. Glück wird gefühlt und der Mensch denkt keine Sekunde über sich selbst nach! Das tut er nämlich nur dann, wenn es ihm schlecht geht. Denn nur dann ist dieses ‚Ich“ wieder da! Für was immer „ich“ mich halte, es ist nichts anderes als ein Gedankenkonstrukt, aufgebaut aus Erinnerungen. Jede Erfahrung im Leben wird fälschlicherweise auf „mich“ – die Person – bezogen und mit jeder Erinnerung daran verstärkt sich dieses „Ich“-Gefühl. Bis daraus bereits in jungen Jahren eine „ausgewachsene“ Person wird, die unwissend ihrer wahren Natur verzweifelt versucht, sich dieses „Ich“-Gefühls wieder zu entledigen. Nur weiß sie nicht wie.

Sich aus den Fängen des „Ichs“ entreißen zu können und seine wahre Natur – die Natur der ewigen Glückseligkeit – wieder zu entdecken, ist der einzige Weg, der sich zu gehen lohnt. Denn wie könnte ein Gedankenkonstrukt namens „Ich“, das durch die äußeren Umstände ständig verändert und beeinflusst wird – und darauf selbst keinen Einfluss hat – sich jemals auf Dauer glücklich oder zufrieden fühlen können? Die Antwort ist eindeutig: Es kann nicht!

Wenn wir in den erholsamen Tiefschlaf fallen, fühlen uns glücklich. Ein Zustand, indem das sich wünschende und sorgende „Ich“ gar nicht empfunden werden kann. Weil es nicht da ist! Im Tiefschlaf sind wir glücklich, nur wissen wir es während der Schlafphase noch nicht einmal. Denn im Tiefschlaf sind keine Gedanken und Erinnerungen da. Und damit kein „Ich“!

Was würden wir im bewussten Leben – so wie im Tiefschlaf – wahrnehmen, wenn wir keine Erinnerungen hätten? Bestenfalls einen undifferenzierten Farbklecks mit Geräuschen! Mehr nicht. Es ist so offensichtlich: Die Welt, wie „ich“ sie wahrnehme ist vollständig (m)eine Projektion. Denn sie besteht nur aus Erinnerungen. Wie also kann eine Welt, die vollständig aus Erinnerungen besteht, uns jemals das Glück bieten, das wir suchen?

Erst mit der Freiheit aller Begierden und Wünsche kann die wahre Glückseligkeit erfahren werden. Dann sind wir in unserem natürlichen Zustand, dem Zustand des ungeteilten Seins, dem Zustand des ewigen Glücks. Der Verstand (unser Denken) aber ist gewohnheitsmäßig immer nach außen – in die Welt seiner eigene Projektion – gerichtet, und so verpasst man das Beste: sein wahres Sein. 

Das wahre Sein aber ist nicht von den Umständen abhängig. Die dabei erfahrene Glückseligkeit wird nie gestört. Sie ist die Quelle aller Erscheinungen. Sobald der Mensch sich dieser seiner eigenen Quelle wieder bewusst wird, taucht die Frage nach Glück gar nicht mehr auf. Man ist dann das wahre Glück selbst! 
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