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Ein intensives Beispiel: Feng Shui im Krankenhaus

Grundsätzlich stellt ein Krankenhausaufenthalt eine Ausnahmesituation dar, für die Patienten und auch für die Angehörigen. Die Kranken müssen körperliche Belastungen und Unsicherheiten aushalten. Sie sind in ungewohnter, klinischer Umgebung auf fremde Menschen angewiesen. Das alles macht Angst und wirkt wiederum auf Körper und Psyche. Der Grad der Belastung und wie von außen die Selbstheilungskräfte aktiviert werden können, hängt von vielen verschiedenen Faktoren, unter anderem von der Umgebung, ab. Diese Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum kann genutzt werden, um die Patienten zu unterstützen.

Vergleichbares gilt für Ärzte und Pflegepersonal. Sie sind aufgrund der Personal- knappheit, der anstrengenden Wechselschichten und der pflegenden Tätigkeiten mehrfach belastet. Insbesondere sie brauchen Unterstützung, um ihre Energie, die ihnen unweigerlich von den Patienten entzogen wird, aufzutanken. Auch diesem Personenkreis helfen die energetischen Prozesse im Umfeld. Ihr Wohlbefinden, das Stressverhalten, die Kommunikation, die komplexe Patient-Arzt-Pflegeperson- Beziehung und die gesamte Atmosphäre profitieren von der neuen Raum- gestaltung.

Der Gebäudeflügel, in dem die Intensiv-Station liegt, wurde in den frühen 70er Jahren um ein Stockwerk erweitert (Periode 6). Die Räume liegen im Nord-Westen, auf der Yang-Seite. Die Fenster zwischen den Krankenzimmern, die Anschluss-Leisten für die medizinischen Geräte, die Außen-Rollos an den Fenstern und die Türen sind aus Metall bzw. grau gestrichen. Insofern ist ein Metall-Übergewicht festzustellen. Die sanitären Anlagen, Versorgungsleitungen, Einbau-Schränke und Standorte der Betten bleiben unverändert. Die Bodenfarbe ist mit einem marmorierten, mittelblauen Kunststoff-Belag vorgegeben.

Das Hauptaugenmerk bei der Beratung liegt somit auf der farblichen Gestaltung der Wände und Decken, um den Qi-Fluss zu optimieren und eine positive Wirkung zu erzielen. Die Farbwahl und die Farbintensität ergeben sich aus dem Anspruch, für die harmonische Elemente-Verteilung in den Himmelsrichtungen zu sorgen, und zugleich die positive Wirkung von Farben auf Körper, Geist und Seele der Patienten und des Krankenhaus-Personals zu berücksichtigen. Das heißt, neben der Elemente-Zugehörigkeit der verschiedenen Farben wird auch deren farbpsychologische Bedeutung berücksichtigt.

Es ist inzwischen durch vielfältige wissenschaftliche Untersuchungen unstrittig, dass Farben allgemein gültige Auswirkungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden haben. Licht- und Farbtherapien ergänzen die medikamentöse Behandlung insbesondere von psychischen Krankheiten. Die Bedeutungen und die Interpretationen, die Assoziationen, die mit Farben verknüpft werden, folgen dabei zu einem großen Teil uralten Mustern, Gefühlen und Erfahrungen. Kranke Menschen reagieren je nach Art der Erkrankung empfindlicher auf Farben als Gesunde. Deshalb werden in den internistischen Patientenzimmern sanftere Töne verwendet. In den Räumen für die chirurgische Abteilung und für das Personal werden kräftigere Farben eingesetzt.

Die Station besteht aus zwei chirurgischen und zwei internistischen Patientenzimmern, einer Personal-Küche, einem Personal-Aufent-haltsraum, in dem auch Team-Sitzungen und Gespräche mit Angehörigen geführt werden, einer Personal-Umkleide mit Dusche, einem Lagerraum mit zwei vorgelagerten Toiletten und einem weiteren Material-Raum, in dem bei Bedarf auch Patienten reanimiert werden.

In der internistischen Abteilung werden zumeist Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen behandelt. Die Schwerkranken werden mit sanften Pastelltönen umgeben. Der größere Raum erhält Wände in zwei verschiedenen Hellgrüntönen und Rosa. Die Decke ist hellblau mit geschwungenen Einsätzen in den beiden Grüntönen. Die sanften Farben und Wellenlinien wirken sich bei diesen Krankheitsbildern günstig aus.

Vor allem kühles Blau wirkt bei Bluthochdruckpatienten beruhigend. Grün wird allgemein als natürlich, heilend, lebensspendend und als Farbe der Hoffnung empfunden. Auch wird ihr eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Grün entspricht der Farbe des Herz-Chakras. Die sieben (Haupt-)Chakren, die großen Energie-Zentren im menschlichen Körper, ermöglichen einen feinstofflichen Austausch von Energie zwischen Mensch und Umgebung. Sie sind untereinander über ein Geflecht von Energiekanälen (Meridianen) verbunden und werden Farben zugeordnet. Jedes Chakra ist für die Versorgung einer Körperregion mit Vital-Energie zuständig. Darüber hinaus werden den Chakren Emotionen, Themen und Lebensaufgaben zugeordnet. Ist der Energie-Fluss gestört, kann das zu Erkrankungen führen. Die Auflösung dieser Blockaden verbessert die Versorgung von Körper, Geist und Seele mit Energie. Entspricht nun die Farbe im Raum der Schwingung der Chakra-Farben kann dies zur Harmonisierung des Energie-Flusses beitragen. Der kleinere Raum verzichtet auf Muster an Decke oder Wänden. Das wäre zu unruhig. Hier wird neben Hellblau, Hellgrün und Rosa auch ein Vanillegelb, das dem fehlenden Erd-Element entspricht, eingesetzt.

Die Farben in den chirurgischen Zimmern und den Personalräumen sind kräftiger und intensiver. Die Patienten hier verfügen über eine bessere gesundheitliche Gesamtverfassung und profitieren von einer kräftigeren Farbgebung. Um ein Stück Individualität zu schaffen, wird in dem größeren chirurgischen Zimmer jedem der drei Betten eine eigene Farbe zugeordnet: Flächen in hellem Apfelgrün, Rosa und Vanille werden mit hellgrauen Linien getrennt. Das Fenster in Richtung Norden wird von einem kräftigen Gelb eingerahmt, sodass der Eindruck von Sonnenlicht entsteht. Die gegenüber liegenden Wände erhalten orange Flächen, um fehlendes Feuer in dem Bereich zu ersetzen. Die Schwingung von Orange entspricht der Schwingung von gesunden Nerven und wirkt aufheiternd und Appetit anregend. Die hellgrüne Decke erhält geschwungene Einsätze in Orange und Weiß. Auch hier wird in dem kleineren Zimmer nur mit verschiedenfarbigen Wänden in Gelb, Orange, Apfelgrün und Hellblau gearbeitet.

Der Eingangsbereich mit der gelben 5 liegt im Südosten. Hier und im gesamten Flur werden Wände und Decken in Vanillegelb gehalten. Ausgleichendes Feuer wird mit einem rosa Einsatz in der Decke ergänzt. Um den Qi-Fluss zu optimieren werden an der Decke um die Hochschränke herum apricot-farbene Schwünge eingesetzt. Ein viereckiger Lichtschacht wird innen sonnengelb gestrichen und erhält einen kreisförmigen Rand. Auch hier entsteht der Eindruck, dass die Sonne hinein scheint. Gerade die ansprechende Gestaltung der Decke im Eingangs- und Flurbereich ist wichtig für den ersten Eindruck der Patienten. Sie werden im Bett in diese neue Umgebung geschoben, den Blick an die Decke gerichtet. Das zarte Gelb wirkt harmlos freundlich, einladend, weich umhüllend. Dieser Effekt wird durch die Kombination mit rosa und apricot verstärkt. Das soll den Kranken ein Stück der Angst vor der neuen Umgebung und den unbekannten Behandlungen, die auf sie zukommen werden, nehmen.

Im Material- und Reanimationsraum müssen die vorhandenen hellblauen Fliesen erhalten werden. Das fehlende Erde-Element wird durch Vanillegelb ergänzt. Außerdem wird zusätzlich Flieder eingesetzt. Die fliederfarbene Decke wird ein Stück in die Wand hineingezogen. An einer Wand mit eingebauten Regalen wird eine Säule in Flieder gestaltet. Flieder wird als eine spirituelle Farbe empfunden. Seine kräftigere Variante Violett entspricht dem Kronen-Chakra, das die Verbindung zwischen Mensch und Himmel herstellt. Die Kombination mit Vanillegelb soll hier eine symbolische Verbindung schaffen und den Übergang zwischen Erde und Himmel erleichtern.

Der Lagerraum und die Toiletten, in denen die hellgrünen Fliesen erhalten bleiben, werden schlicht weiß gestrichen. Der Elemente-Ausgleich erfolgt in den angrenzenden Räumen. Die vorhandene blaue Küchenzeile in der Personalküche wird mit Vanille an den Wänden und Accessoires in Orange und Apfelgrün kombiniert. Der Aufenthaltsraum bekommt mit einer Wischtechnik in Terrakotta einen praktischen und zugleich mediterranen Anstrich. Da der Umkleide-Raum kein Fenster hat, erhält er die Farben Sonnengelb und Orange. Abgerundet wird das neue Erscheinungsbild der Station durch farblich abgestimmte Fotos von Rosen und anderen Blumen. Sie dienen als Ersatz für echte Blumen und aufgrund der Perspektive wirken viele der Aufnahmen wie beruhigende Mandalas. Die Farbwahl und die Farbintensität ergeben sich aus dem Anspruch, für die harmonische Elemente-Verteilung in den Himmelsrichtungen zu sorgen, und zugleich die positive Wirkung von Farben auf Körper, Geist und Seele der Patienten und des Krankenhaus-Personals zu berücksichtigen.

Die Rückmeldungen der Mitarbeiter und Patienten spiegeln wider, dass es gelungen ist, eine besondere, stärkende, angenehme und harmonische Atmosphäre zu schaffen. Das Arbeitsklima verbessert sich und alle Patienten nehmen dieses Angebot positiv auf.

Susanne Knorr, Erkelenz
Klassisches Feng Shui, Geomantie, Geistiges Heilen
Himmelsleiter-euregio  | redaktion@himmelsleiter-euregio