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Feng Shui im Garten

Im traditionellen Feng Shui geht es bei der Gartengestaltung darum, den Energiefluss zum Haus zu optimieren.

Das heißt, dass der Garten nicht losgelöst von individuellen Feng Shui des Hauses betrachtet werden kann, und er zugleich das individuelle Feng Shui des Hauses beeinflusst. Denn ehe die verschiedenen feinstofflichen Qualitäten aus den Himmelsrichtungen in‘s Haus können, kommen sie zuerst durch die Umgebung, also auch durch den Garten. Dort werden sie von den Elementen oder besser Wandlungsphasen, die sie überqueren, entweder in ihrer Wirkung verstärkt oder geschwächt.

Zum Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind eine Feuer-Energie, die aus dem Süden auf das Haus zufließt, und Sie überqueren dabei einen großen Gartenteich. Ihre Feuer-Eigenschaften werden durch das Wasser gleichsam gelöscht. Sie können sich im Haus nicht mehr voll entfalten.

Wenn Sie sich als Holz-Energie aus dem Osten dem Haus nähern, werden Sie durch einen Teich mit seinen Wasser-Qualitäten unterstützt und kommen gestärkt und mit voller Durchschlagskraft im Haus an. 

Das soll nun nicht bedeuten, dass im Osten oder Südosten, wo die Holzenergie sitzt, grundsätzlich ein Teich angebracht wäre.

Genauso wenig sollte immer im Norden, wo das Wasser-Element zu Hause ist, ein Gewässer sein. Das würde bedeuten, dass die Wandlungsphase, die die Natur über die Qualität der Himmelsrichtung schon vorhält, nochmals gestärkt würde. Im Feng Shui geht es jedoch nicht darum, das zu stärken, was sowieso schon da ist. Das hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Es geht darum, über die Gestaltung im Haus und um das Haus herum auszugleichen, was nicht schon von Natur aus vorhanden ist.

Gerade Teiche und noch mehr fließende Gewässer wie kleine Bäche, Springbrunnen und Quellsteine sind mit Vorsicht einzusetzen. Wasser ist ein starker Energieträger und symbolisiert Aktivität. Wasser unterstützt die so genannten Wassersterne  oder Wasserdrachen, also die Energien, die hauptsächlich zuständig sind für das Thema Finanzen und Geldfluss. Und da es immer Energiekombinationen gibt, die für das Thema mehr oder weniger unterstützend sind, sollte nur dort Wasser eingesetzt werden, wo nützliche Energiekombinationen damit aktiviert werden. Im anderen Fall kann es zu deutlich spürbaren Veränderungen bezüglich des Themas kommen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Wasser vor das Haus gehört, weil es hier die aktive Yang-Energie unterstützt – immer mit Blick auf die dort aktiven Wassersterne.
Hinter dem Haus, wo tendenziell die Yin-Qualitäten Ruhe, Rückzug, Gesundheit, Familie, soziales Miteinader etc. unterstützt werden, ist der Einsatz von Wasser daher nicht angebracht.

Um die so genannte Schildkröte im Rücken des Hauses mit diesen Themen zu unterstützen, sollten hinter dem Haus, am Ende des Gartens Bäume, Büsche, Hecken, Zäune, Gartenhäuschen, Steine, Mauern oder ähnlich massiv wirkende Maßnahmen gewählt werden, die die so genannten Bergsterne oder Bergdrachen aktivieren und das Qi im Garten auch festhalten.



Energie folgt der Aufmerksamkeit



Und wenn sich Ihr Blick aus dem Haus heraus in den hinteren Garten hinein in der Ferne verliert, verflüchtigt sich auch die Energie. Denn: Wir betrachten den Garten als Verlängerung des Hauses und nicht als Selbstzweck.
 

Was können Sie nun im Garten tun, wenn Sie das individuelle Feng Shui Ihres Hauses nicht kennen? Meine Empfehlung ist, dass Sie bei der Gestaltung die Grundsätze der Formschule beachten und sich auf eine Unterstützung der Yang-Energie vor dem Haus und der Yin-Energie hinter dem Haus konzentrieren.


Das bedeutet für einen Vorgarten folgendes:

Schenken Sie dem so genannten Phönix (das Pendant zur Schildkröte) Platz und freien Raum. Wenn eine Umrandung nicht aus Sicherheitsgründen sein muss, stellen oder pflanzen Sie der Energie nichts in den Weg. Halten Sie den Bewuchs flach und übersichtlich. Der Weg zur Haustür sollte lieber etwas geschwungen sein, damit das Qi nicht mit voller Wucht auf die Tür prallt. Um einen dynamischen Gegenpol zu erzeugen, können Beete gerne auch mal eckig gestaltet werden. Wenn Sie bei Dekorationsartikeln wie Blumenkübeln, Lampen, Briefkästen etc. schlichte Varianten aus Metall wählen, haben Sie damit neben Holz – über die Pflanzen – und Erde eine weitere Wandlungsphase integriert. Das Wasser holen Sie beim Gießen dazu, und das Feuer-Element findet sich in rot-orange blühenden Pflanzen. Ansonsten könnte es als dauerhafte Maßnahme auch eine rötliche Fußmatte sein – bitte in einem kaiserliche Dunkelrot, um eine eventuell unangenehme 2er- oder 5er-Erde-Energie, die sich hier aufhalten könnte, nicht zu aktivieren.

Hinter dem Haus bieten sich eher geschwungene, weiche und runde Formen und Materialien an. Der Bewuchs darf grundsätzlich höher sein. Sie sollten sich allerdings auch nicht so sehr „einmauern“, dass die Energien keine Chance mehr haben, sich dem Haus zu nähern. Hoch und schmal aufragende Pflanzen unterstreichen ihren ohnehin bereits vorhandenen Holzcharakter nochmals über die Form. Spitze Blätter haben Feuer-Charakter und werden als unangenehm empfunden, wenn man in ihrer Nähe sitzt und quasi „angepiekst“ wird. Weiche Büsche und rundliche Blattformen bieten sich eher an, um den Yin-Aspekt zu unterstützen.

Beete können gerne rund oder geschwungen angelegt werden. Das gilt auch für die Wegführung. Überlegen Sie, welche Materialien Ihnen für Wege mehr zusagen. Wege aus Kies und glatten Steinplatten wirken eher wie Wasserstraßen und transportieren das Qi schneller zum Haus als Wege aus unregelmäßigen Pflastersteinen.

Die Verlegerichtung von Holz auf der Terrasse wirkt sich ebenfalls auf die den Qi-Transport aus. Verlaufen die Fugen zwischen den Holzbalken parallel zur Hauswand, fließt es langsamer. Verlegen Sie die Balken so, dass die Fugen vom Haus weg in Richtung Garten zeigen, fließt es schneller. Sind Steinplatten oder Fliesen, die das Erde-Element repräsentieren, die für Sie bessere Alternative? Dann achten Sie auch hier darauf, dass die verschiedenen Verlegemuster den Qi-Fluss beeinflussen.

Bei Dekorationsartikeln können Sie hier gerne auf die verspielte, romantische Variante setzen. Es darf auch gerne etwas mehr sein, woran sich das Auge immer wieder aufhält, um die Energie zu halten. Gerade bei einem sehr weiten, langen Garten, bietet es sich an, die Fläche optisch zu verkleinern, zum Beispiel durch einen oder mehrere Rosenbögen, kombiniert mit einen Sitzplatz, wie einer Bank mit einer Laterne oder einem Gartenhäuschen. Dann rauscht die Energie nicht so durch.

Gartenmöbel sind ebenfalls geeignet, über verschiedene Farben, Muster und Materialien – zumindest zeitweise – noch weitere Elemente einzubringen. Dabei gebe ich nicht grundsätzlich Metall- oder Holz-Möbeln einen Vorzug.

Wenn es um die Zuordnung zu einer Wandlungsphase geht, weicht hier das Material der Möbel bei der Wahrnehmung hinter der Farbe der Auflagen und Tischdecken zurück. Auch hier halte ich grelle Feuertöne nicht für nützlich, weil es immer sein kann, dass eine unschöne Qi-Kombination damit aktiviert wird.



Susanne Knorr
Klassisches Feng Shui
www.fengshui-knorr.de
Fotos: Sabine Koldeweyh, Erkelenz

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