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Die kleine Seele Eryjon (Teil7)

Eryjon fühlte sich von El-Miera während des Fluges geborgen und geschützt. Der Flug verging so schnell, dass Eryjon ganz überrascht war, dass sie nach wenigen Augenblicken schon den Planeten Damatus erreicht hatten. Er spürte, wie El-Miera sanft den Boden berührte und seine Arme öffnete, so dass Eryjon selbst nun den Boden unter sich fühlte. El-Miera schloss seine wundervollen weißen Flügel und sah Eryjon liebevoll an.

Als Eryjon sich umsah, stellte er fest, dass der Planet Damatus vollkommen anders aussah als die Erde, auf der er so viele Leben gelebt hatte. Der Planet Damatus war im Gegensatz zu der Erde mit viel weniger Gebäuden bebaut. Die Gebäude, die Eryjon wahrnahm, sahen vollkommen anders aus, als er sie bisher kannte.

Sie waren kuppelartig errichtet, aus einem Material, welches Eryjon zuvor noch nie gesehen hatte. Er fragte El-Miera, ob er wüsste, wie das Material genannt wurde. El-Miera sagte, es würde hier Nambo genannt. Es sei ein besonderes Material, welches den starken Naturgewalten, die auf Damatus herrschten standhalten könne. Auch die Bauweise sei den Naturgewalten angepasst, damit die Damaturianer geschützt seien. Das Material Nambo war hellblau, welches metallen glitzerte.

Als nächstes bemerkte Eryjon, dass große Felder den Planeten bedeckten. Die Früchte, die dort angebaut wurden, sahen rund und schmackhaft aus. Ihre Farben waren in Rot-Orange Tönen, die den Wunsch erweckten, hineinbeißen zu dürfen.

Viele Pflanzen wuchsen dort. Pflanzen, die wie Bäume und Blumen aussahen. Die Blumen strahlten in vielen bunten Farben. Farben, die Eryjon zuvor noch nie wahrgenommen hatte.

Die Bäume auf Damatus waren sehr groß und hatten starke Äste, die ineinander verwoben waren, was sehr interessant aussah. Eryjon überlegt, wozu die Baumart den Planeten dienen könnte. Er war von dem, was er sah beeindruckt und erfreut.

Auf einmal hörte Eryjon laute Geräusche, die unangenehm und beängstigend waren. El-Miera zeigte Eryjon die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Eryjon sah Damaturianer, die sich stritten.

Die Damaturianer hatten menschenähnliche Form. Sie besaßen einen Kopf und einen Oberkörper. Der Oberkörper war jedoch in der Größe länger, als der des Menschen. Ihre Beine waren im Vergleich zu ihren Oberkörpern kurz. Die Arme besaßen Hände, an denen sieben Finger waren.

El-Miera sagte Eryjon, dass ihre Körperform dem Planeten Damatus angepasst sei. Eines jedoch war klar und deutlich sichtbar: die Damaturianer waren göttliche Geschöpfe wie er, Eryjon. Er konnte in ihnen ihre Seelen erkennen. Dies machte ihn glücklich und froh. Zu wissen, wie viele es gab, die alle auf den Weg zu dem göttlichen Sein sich befanden.

Der Streit schien immer lauter und aggressiver zu werden. Eryjon verstand nicht, weshalb der Streit geschah. Der Planet Damatus schien ein ruhiger Ort zu sein. So fragte Eryjon El-Miera, was geschehen sei. El-Miera erklärte Eryjon, dass der Planet Damatus ursprünglich ein Ort des Friedens gewesen sei, an dem die Seelen sich ausruhen konnten, von den Erfahrungen, die sie auf verschiedenen Planeten machen durften. So war Damatus ein Ort der Ruhephase gewesen. Alles wurde untereinander geteilt und niemand besaß mehr als sein Gegenüber.

Dies alles geschah jedoch genau wie auf der Erde, in nicht direkter Bewusstseinsform, bis die Seele eine bestimmte Reife erfahren hatte, dann war sie im Bewusstsein dessen was geschah, wenn sie auf dem Planeten Damatus sich ausruhen durfte.

Einige Damaturianer hatten vor vielen Jahrhunderten begonnen, den Planeten durch Experimente zu beeinflussen. Sie wollten darüber an die Macht gelangen, wollten mehr besitzen als ihre Mitseelen.

Die Experimente die sie ausübten, lösten Naturgewalten aus. Darüber geschah es, dass heftige Unwetter und Stürme den Planeten heimsuchten. So wurden große Teile des Planeten immer wieder verwüstet.

Die machthungrigen Damaturianer hatten gelernt die Naturgewalten zu beeinflussen, so benutzen sie ihre Macht, um Reichtum zu erhalten.

Die Gebäude, die Eryjon gesehen hatte, waren Gebäude der Mächtigen. Sie nahmen den anderen Damaturianern ihre Habseligkeiten, um ihren Reichtum zu vergrößern. Wenn diese sich weigerten, wurden Geräte eingesetzt, die Unwetter hervorriefen und alles zerstörten.

Die mächtigen Damaturianer sind geschützt in ihren Gebäuden. Die Damaturianer, die in Armut leben, da ihnen alles genommen wurde, haben jedoch Behausungen die den Naturgewalten nicht standhalten können.

Die Seelen, die im Damals an den Geschehnissen beteiligt waren, mussten von jenen Momenten an immer auf dem Planeten Damatus inkarnieren, um den Ort der Ruhephasen wiederherzustellen.

El-Miera sagte Eryjon, das dies ähnlich wie auf dem Planeten Erde sei, durch die Zerstörung des Friedens und der Ruhe sind Verstrickungen unter den Damaturianern entstanden, die erst wieder gelöst und geklärt werden müssen, damit er wieder ein Ort des Friedens und des Ausruhens wird.

Vor dem Streit war es, so dass viele Seelen von verschiedenen Orten die Ausruhphase nutzen durften, so war ständiger Wandel der Seelen auf Damatus.

Jetzt herrscht große Angst vor den mächtigen Damaturianern. El-Miera er-klärte Eryjon, dass sich eine Gruppe von Damaturianern gebildet hat, die der Macht ein Ende bereiten möchten, dazu gehöre auch Sheila. Sie ist eine Seele, mit einer kleinen Gruppe anderen Seelen, die sich bereit erklärt haben, dort für den Frieden mit zu wirken. Sie sind alle in dem Bewusstsein dessen, was alles mit dem Planeten Damatus geschah. Die Gruppe nennt sich Chamcoula, was übersetzt die Friedenbringer heißt.

Die Damaturianer, die sich im Widerstand befinden, wollen die Freiheit zurück, wollen frei sein von Angst, wollen Liebe, Ruhe und Frieden im miteinander leben. Sie wollen kämpfen, dass es wird so wieder wie einst, bevor die Machthungrigen den Planeten Damatus regierten.

Sheila und die Chamcoula möchten den Krieg verhindern und brauchen dringend Hilfe dabei. Wenn Krieg ausbrechen sollte, ist der Planet Damatus verloren, da die Mächtigen Waffen besitzen, die den ganzen Planten zerstören würden. Nur Shaila und den Chamcoula ist bewusst, welche fürchterlichen Ausmaße der Krieg hervorbringen wird.

So hat Shaila das Göttliche Sein um Hilfe gebeten, damit der Planet Damatus Rettung erfährt. Eryjon spürt bei den Worten von El-Miera tiefe Verbundenheit in sich aufkommen. Verbundenheit die ihm sagt, das Shaila eine Seelenverwandte, eine Seelenfreundin von ihm ist. Er möchte ihr und den Chamcoula helfen, damit der Krieg nicht stattfindet.

Da hört er ein lautes Rufen. Es ist Shaila, die seinen Namen ruft. Er dreht sich um und sieht sie. Eryjon ist bereit und geht Shaila voller Liebe und Freude entgegen.
 

 

Birgit Aulich
Heilerin, Medium
Baesweiler


(Die Geschichte wird bewusst so wiedergegeben, wie sie gechannelt wurde, um den Energiefluss beizubehalten. (Anm. der Redaktion.))

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