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Die kleine Seele Eryjon (Teil 2)

Etwas berührte ihn, so dass er über die Berührung erwachte. Eryjon schaute sich um, wollte erkennen, was ihn berührt hatte, doch er konnte nichts sehen, alles um ihn herum schien Dunkelheit zu sein. Er spürte, dass die Angst in ihm erwachte, konnte jedoch nicht feststellen, wovor er Angst hatte.

Es schien ihm, als würde die Zeit still stehen. Bewegungslosigkeit ergriff Besitz von ihm. Auf einmal wurde es hell um ihn. Er schaute direkt in ein helles Licht. Das Licht traf sein ganzes Sein, er wusste, dass es das göttliche Sein ist, welches bei ihm ist und ihn hält. Eryjon konnte sich nicht rühren, war nicht fähig sich zu bewegen. Nun wurde es lauter um ihn, er hörte viele Stimmen, die ineinander flossen, sodass er keiner wirklich zuhören konnte.

Eine Hand berührte ihn unsanft, so dass er sich erschrak. Ein leises Wimmern drang aus seinem Mund. Doch auch jenes bewirkte nicht, dass er sich bewegen konnte. Eryjon öffnete die Augen und sah in ein Gesicht. Es war das Gesicht einer Frau. Die Frau war seine Mutter, ihr ganzes Gesicht war voller Tränen, sie weinte ganz stark. Eryjon verstand nicht, weshalb seine Mutter weinte. So gerne hätte er ihr gesagt, dass sie nicht weinen soll, dass er sie liebt, aber er spürte nur, dass er sich nicht bewegen konnte.

Seine Mutter nahm ihn auf den Arm und liebkoste ihn, doch auch Abwehr und Schrecken von ihr kam ihm entgegen. Eryjon fühlte sich nicht angenommen und alleine gelassen. Nun geschah etwas Überwältigendes, er schien den Körper zu verlassen und konnte seine Mutter und sich betrachten. Was er sah, schmerzte ihn sehr. Seine Mutter hielt einen Säugling in ihren Armen. Ein Mann stand neben seiner Mutter. Es war sein Vater, der voller Verzweiflung auf den Säugling sah. Der Säugling war er, Eryjon. Doch war der Säugling behindert zur Welt gekommen. Seine Beine waren nicht vollkommen ausgebildet.

Jetzt wusste er, weshalb er sich nicht bewegen konnte und Bewegungslosigkeit in ihm war. Ihm wunde klar, dass er in jenem Leben niemals würde laufen können. Jetzt wusste er, woher die Angst in ihm kam. Es war die Angst der Regungslosigkeit ausgeliefert zu sein. Da sah er wieder das Licht. Eryjon spürte über das Licht die Verbindung zum göttlichen Sein, doch ganz schnell war es in Vergessenheit in ihm geraten. Nun wusste er, dass er jenes Leben bewältigen würde, mit allen Erfahrungen, die es ihm schenken würde.

Im gleichen Moment als er dies erkannte, schlüpfte er wieder in seinen Körper und fühlte die Unsicherheit seiner Mutter. Er vergaß, dass er Eryjon war und weshalb er dieses Leben gewählt hatte.

Eryjon lebte nun ein Leben in der Bewegungslosigkeit. Die Erdenzeit in dem damaligen Leben war von Vorurteilen geprägt. Menschen mit Behinderungen wurden von der Gesellschaft verachtet, nicht angenommen und verstoßen. Das brachte seine Eltern in eine große Not.

So kam es, das sie ihn vor der Umwelt versteckten, dass niemand seine Behinderung sehen konnte. Große Angst prägte ihr Leben. Eryjon wurde von ihnen versorgt, so gut sie es konnten, doch es gab nicht viel zu essen und Hunger bestimmte ihr Leben. Und immer spürte er, dass seine Bewegungslosigkeit sie in Bedrängnis und Angst brachte. Er fühlte sich schuldig, konnte jedoch nichts dagegen tun.

Eryjon wuchs heran. Je älter er wurde, desto schwerer wurde es für die Eltern ihn zu versorgen und zu verstecken. Er fühlte ihre Scham um seinetwillen und die Angst, die in ihnen war. Als ihre Angst so groß wurde, dass sie sie nicht mehr ertragen konnten, nahmen sie ihn und brachten ihn weg. Als dies geschah, war Eryjon gerade neun Jahre alt.

Eryjon spürte, während sie ihn wegbrachten, die Bewegungslosigkeit in seinem ganzen Denken und Fühlen. Am liebsten hätte er laut geschrieen, doch es kam kein Laut aus ihm heraus. Die Angst raubte ihm die Sprache. Da sah er das Licht und spürte das göttliche Sein an seiner Seite.Doch so schnell er das Licht wahrgenommen hatte, so schnell war es auch wieder aus seinem Sein verschwunden. Die Eltern brachten ihn in die Stadt, setzten ihn dort aus und ließen ihn allein.

So kam es, dass er zu betteln begann. Er machte viele Erfahrungen, wurde getreten, geschlagen, bespuckt und mit Worten der Verachtung beschimpft. All dieses war für ihn sehr verletzend, doch das Gefühl der Bewegungslosigkeit war unerträglich für ihn. Nicht selbst etwas tun zu können, damit Veränderung entsteht. Im damaligen Leben konnte er nichts gegen seine Behinderung tun, die ihn in die Bewegungslosigkeit brachte. So musste er Qualen erleiden, da er bewegungslos war. Er war wütend auf seine Eltern, die ihn im Stich gelassen hatten. Sein Zorn richtete sich auf sie. Nach kurzer Erdenzeit wurde er krank. Sein Körper, von Hunger gezeichnet, war bereit, das Erdendasein zu verlassen.

Als er im Sterben lag, sah er das Licht und wusste: Das göttliche Sein war gekommen, um ihn zurück zur Heimat zu holen. Das Licht kam auf ihn zu. Eryjon verspürte keine Angst, nur Freude. Eryjon verließ seinen Körper und wanderte durch das Licht zum Haus seiner Eltern. Dort konnte er aus Sicht der Eltern sein Leben betrachten und auf einmal verstand er ihre Angst. Er verstand, dass auch sie sich bewegungslos fühlten, nicht in ihren Körpern, sondern in ihrem Geist. Als Eryjon dies erkannte, konnte er ihnen Vergebung schenken aus der Tiefe seiner Seele heraus.

Er fühlte, wie das Gefühl der Bewegungslosigkeit von ihm abfiel und er vollkommen frei davon war. Das nächste, was er wahrnahm, war eine zärtliche Berührung an seinem Arm. Eryjon erwachte aus seiner Rückschau und blickte direkt in die liebevollen Augen des göttlichen Seins.

Mit einem tiefen Seufzer umarmte Eryjon das göttliche Sein und erzählte ihm von dem Erlebten. Das göttliche Sein hörte aufmerksam seiner Erzählung zu. Dann fragte es Eryjon, ob er verstanden habe, weshalb er die Erfahrung der Bewegungsunfähigkeit gemacht habe. Eryjon lachte und sagte, dass die Erkenntnis der Bewegungslosigkeit hilft, in die Vergebung zu gehen, da sie erfahren lässt, dass die anderen Seelen oftmals aus der Bewegungslosigkeit heraus handeln. Weil sie sich nicht trauen, in die Veränderung zu gehen, um Neues zu zulassen, und dass dieses oft aus der Angst heraus geschieht. Dabei werden viele Verletzungen den anderen Seelen zugefügt. Versteht die Seele aber, dass die Seele, die sie verletzt hat, aus der Bewegungslosigkeit heraus handelt, kann sie ihr die Verletzung vergeben, in dem Wissen, dass so für sie Veränderung geschieht.

Eryjon bedankte sich bei dem göttlichen Sein für die Führung, die er erhalten hatte in jenem schweren Leben, in dem er die Bewegungslosigkeit erfahren durfte. In den schweren Momenten jenes Leben hatte das göttliche Sein ihm durch sein Licht Liebe, Halt und Schutz geschenkt, so dass er stark genug war, die Erkenntnis der Vergebung zu erhalten.

Das göttliche Sein sagte zu Eryjon, wenn er wiedergeboren werde, um für den Frieden auf Erden zu wirken, werde es viele Seelen geben, die in der Bewegungslosigkeit verhaftet seien, die aus der Bewegungslosigkeit heraus andere Seelen verletzten. Jetzt, da er sich zurück erinnert hat, kann er ihnen helfen, aus der Bewegungslosigkeit in die Veränderung zu gehen. So geschieht Vergebung, damit auch sie Aufstieg erfahren und den Weg zum Planeten ,,Gottes Heimat“ gehen.

Das göttliche Sein und Eryjon reden noch eine Weile über die Rückschau, die Eryjon gemacht hat. Dann ist es soweit: Eryjon sagt dem göttlichen Sein, dass er bereit ist, in die nächste Rückschau zu gehen. Das letzte was Eryjon wahrnimmt, ist der liebevolle Blick, den das göttliche Sein ihm schenkt, dann wird Dunkelheit um ihn …

 

Birgit Aulich
Heilerin, Medium
Baesweiler


 

(Die Geschichte der kleinen Seele Eryjon wird bewusst so wiedergegeben, wie sie gechannelt wurde, um den Energiefluss beizubehalten. (Anm. der Redaktion))

 

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