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Die kleine Seele Eryjon (Teil 11)

Als Eryjon erwachte fühlte er sich ein wenig benommen. Er schaute sich um, doch erkannte er erst nicht wo er sich befand. Dann wurde ihn mit einem mal wieder bewusst, dass er die Reise in ein neues irdisches Dasein begonnen hatte. In jenem Moment in dem er in sein Bewusstsein tauchte, wusste er wo er sich befand. Er war im irdischen Dasein angekommen.

Das Pochen war der Herzschlag seiner irdischen Mutter. Seine irdische Mutter war Shaila, dies machte ihn glücklich. In diesem Augenblick fühlte er tiefe Liebe und Verbundenheit zu ihr. El-Miera war auch bei ihm, er konnte ihn sehen, hören, mit all seinem Sein wahrnehmen. Eryjon war glücklich. Ja, er fühlte sich geborgen, gehalten und getragen. Aus dem Gefühl begann Eryjon sein Erdendasein. Er war angekommen auf Erden und sein Wirken konnte beginnen.

So verging eine kleine Weile. Er wuchs heran im Mutterleib. Während des Wachsens führte er viele Gespräche mit El-Miera. El- Miera bereitete ihn auf sein Leben nach der irdischen Geburt vor. Während des Wachsens bemerkte Eryjon, dass er nicht mehr die Freiheit der Körperlosigkeit besaß. Es fühlte sich für ihn ungewohnt und anstrengend an, in einem Körper zu sein. Ja, er wusste dass sein Körper wachsen würde und er nur so auf Erden sein konnte, doch er vermisste so sehr die Freiheit, von einem Ort zum anderen wandern zu können. In jenen Augenblicken war er sehr traurig. Dann schenkte ihm El-Miera Liebe und erzählte ihm von seinem zukünftigen Leben auf Erden. Wie wichtig es sei, dass er dort wirken würde. Denn vielen Seelenbrüdern und Seelenschwestern würde er helfen auf den Planeten Gottes Heimat zurück zu finden. Dies ließ Eryjon wieder ruhig werden. Er wusste in diesem Augenblick es gab kein Zurück für ihn, nur ein vorwärts schreiten für den Frieden. Als er sich ein wenig an seine neue Körperlichkeit gewöhnt hatte, begann er sich mit seinen Sinnen nach draußen zu begeben. Eryjon hatte die Fähigkeit des Hellsehens und Hellhörens mit in sein irdisches Dasein gebracht, so konnte er seine irdische Familie sehen und hören. Er sah seine Mutter, den Vater, die Geschwister. Auch waren da noch andere, die zur Familie gehörten. So sah er die Mutter seiner Mutter, seine Großmutter, die sich auch sehr auf ihn freute. Er fragte El-Miera, ob er sie kennen würde. Er fühle sich zu ihr hingezogen. El-Miera erzählte Eryjon von einem anderen irdischen Leben, in dem seine Großmutter einst sein Bruder gewesen sei. Im Damals bestand eine innige Verbundenheit, die sie miteinander verband. Dies alles war für ihn sehr spannend. Eryjon sah und hörte ihnen zu, erkannte da heraus, dass sie voller Freude waren ihn bald begrüßen zu dürfen. Er freute sich darauf, geboren zu werden und mit ihnen zu sein. So verlief sein Wachstum ruhig, bis auf die Unannehmlichkeit in einem Körper zu sein.
 
Eines Tages jedoch veränderte sich etwas: Mit einem Mal spürte er einen tiefen Schmerz. Der Schmerz ließ ihn erzittern. Er durchströmte ihn so stark, dass Eryjon glaubte daran zu zerbrechen. Eryjon bekam Angst. Er wusste nicht was geschehen war. Dann wurde es wieder ruhiger. Er hörte nun seine Mutter weinen, spürte ihre Angst und Trauer; das schmerzte ihn sehr. Er wollte ihr helfen, doch seine Körperlichkeit ließ dies nicht zu. Eryjon versuchte herauszufinden was geschehen war, doch der Schmerz war fast unerträglich für ihn. Er spürte noch einen tiefen Aufschrei, dann wusste er was geschehen war. Seine Großmutter hatte das irdische Dasein verlassen. Dies löste in seiner Mutter und der Familie Schmerz und Trauer aus. Eryjon verstand mit einem Mal, was im Irdischen Schmerz und Trauer bewirkte. Mit dem Verstehen wurde ihm aller Schmerz aus vergangenen Leben bewusst. Eryjon erkannte, dass jedes irdische Dasein mit vielen Gefühlen verbunden war und einige jener Gefühle kaum zu ertragen waren. Er glaubte all dies nicht mehr ertragen zu können. In dieser Situation wollte er das irdische Dasein verlassen, sehnte sich zurück nach Gottes Heimat, den Frieden und die Liebe, die dort herrschten. Seine Verzweiflung und seine Angst waren so groß, dass er das irdische Dasein nicht mehr erfahren wollte. Er spürte wie der Körper seiner Mutter begann, die Geburt einzuleiten. Im ersten Augenblick fühlte er Erleichterung ein Leben nicht leben zu müssen, in welchem Schmerz herrschte. Doch dann hörte er ein leises Weinen. Es war seine Mutter, die nun im Schmerz war aus Angst ihn zu verlieren. Er hörte wie sie ihn bat, bei ihr zu bleiben, wie sie Gott bat, dass er wirke dass Eryjon sie nicht verließ. Ihre Liebe zu ihm, war für ihn so stark zu fühlen, dass er wieder ruhiger wurde und das Glück des Geliebt Werdens ihn berührte. Ihre Liebe nahm ihm den Schmerz, er spürte es ganz deutlich. Ihre Liebe zu ihm ließ ihn wieder Freude, Zuversicht und Hoffnung spüren. Eryjon konnte nicht gehen, konnte sie nicht alleine lassen. Er entschied sich erneut für das Erdendasein um seinen Seelenbrüdern und Seelenschwestern die Liebe nahe zu bringen, so dass auch sie keinen Schmerz mehr erlebten, sondern Seelenheil erfahren konnten.

El-Miera nahm Eryjon nun in seine Arme. Er fühlte die Sanftheit und Zärtlichkeit; sie gab ihm Kraft. Ja, er war bereit das irdische Dasein zu erfahren. So verging eine weitere Weile. Er erlebte den Schmerz, den seine Familie trug, den Schmerz den seine Mitseelen erfuhren. Doch immer wieder spürte er, dass die Kraft der Liebe, die sie mit ihm verband, den Schmerz verarbeiten ließ, heilen ließ. Es waren wichtige Augenblicke in seinem Wachstum der Körperlichkeit, denn er spürte wie der seelische Schmerz den Körper berührte, doch auch wie die Kraft der Liebe ihn wieder vom Körper heilen ließ. El-Miera lehrte ihn die Gunst der Heilwerdung. Immer wenn er spürte, dass Trauer und Schmerz seine Familie oder einem anderen Menschen widerfuhr, fühlte, hörte und sah Eryjon dies. Er verband sich dann mit der Kraft der göttlichen Liebe in ihm und schenkte es jenen Menschen. Ein wundervoller Lichtstrahl strömte dann aus seinem Herzen zu dem Menschen. Diese erfuhren über seine Liebe Hoffnung und Zuversicht, die sie Seeelenheil erfahren ließ. So wirkte er im Mutterleib für den Frieden und die Liebe. Der mütterliche Körper schenkt ihn Schutz, Geborgenheit und Kraft sein Wirken zu tun.

Eines Tages sagte El-Miera zu Eryjon, das irdische Leben außerhalb des mütterlichen Körpers zu erfahren. Er habe jetzt die Macht der Liebe verstanden und könne sie seinen Mitseelen schenken. Eryjon wollte noch nicht den Schutz des Mutterleibes verlassen, fühlte sich noch nicht bereit dazu. Angst beschlich ihn aufs Neue, Angst dem Leben nicht gewachsen zu sein. So fühlte er Zweifel als der Geburtsvorgang begann. Zweifel ob er wirklich alles bewältigen könne, was das Leben ihn fühlen, sehen, hören lassen würde. Doch die Zeit war reif, die Geburt war nicht mehr aufzuhalten. Während der Wehen, die ihn aus dem Mutterleib begleiteten, verließen die Angst und die Zweifel ihn. Er spürte die Freude, die seine Mutter empfand, ihn bald in ihre Arme nehmen zu dürfen. Ihre Freude half ihm das Vertrauen in sich wieder zu finden. Denn immer wenn er ihre Freude spürte, spürte er auch ihre Liebe, ihre Liebe die ihn daran erinnerte, dass er gekommen war um Heilung und Frieden seinen Mitseelen zu schenken.

Dann war es soweit, Eryjon begrüßte mit einem Schrei der Freude sein irdisches Leben. In dem Wissen, dass er geliebt wurde. Nun sah er seine Mutter zum ersten Mal mit irdischen Augen. Er sah ihr Glück in ihren Augen, spürte die Zärtlichkeit ihrer Arme, die ihn hielten. Tiefe Liebe zu ihr erfasste ihn. Er wusste, das Leben würde ihn noch vieles erfahren lassen, doch mit der Kraft der Liebe würde er dies alles bewältigen. El-Miera nahm seinen Platz neben Eryjon ein. Das Abenteuer eines neuen Lebens konnte beginnen, mit all dem, was es mit sich bringen würde.
 


Fortsetzung folgt



Birgit Aulich
Heilerin, Medium
Baesweiler

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