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Body-Mind-Soul-Kinesiologie®
Dr. med. Sonja Reitz im Interview mit Diya A. Smolenski

Red.: Sie haben die Body-Mind-Soul-Kinesiologie®-Methode neu entwickelt und erstmals erreicht, dass eine kinesiologische Methode auch bei verschiedenen Testern immer gleiche und sehr genaue, aussagekräftige Ergebnisse liefert. Das ist ein Quantensprung im Bereich der individuellen Testverfahren. Wie sind Sie darauf gekommen?

Dr. Reitz: Seit Mitte der 90-er Jahre befasse ich mich mit der Kinesiologie. Zunächst, um homöopathische Mittel sicher und individuell stimmig austesten zu können, ohne mich auf die z.T. sehr unterschiedlichen homöopathischen Repertorisationswege verlassen zu müssen, die mich logisch nicht befriedigen konnten. Hahnemann sagte bereits vor 200 Jahren, dass es auch jenseits der Similefindung wichtig ist, die Krankheitsursachen zu finden und zu behandeln. Ich kann dies nur aus eigener Erfahrung bestätigen, denn die Fälle, in denen ich dies früher nicht gleich getan hatte, bei denen ich Störfelder, Schwermetallbelastungen, Vitaminmangelzustände oder Narben nicht ernst genug genommen hatte, chronifizierten und zeigten auch auf gut gewählte homöopathische Mittel keine entsprechende Reaktion. Die Verläufe und dann auch die Logik lehrten mich, künftig als erstes nach den Störfeldern zu suchen und diese zu beseitigen – und plötzlich wirkten auch die homöopathischen Mittel wieder.

Mit der Kinesiologie fand ich eine Methode, welche Störfelder und Krankheitsursachen und zum anderen auch die am besten geeigneten Behandlungsmethoden herausfinden kann, die individuell zu den Krankheitsur-sachen und auch zum Patienten passen. Nicht jeder Patient benötigt die Behandlung, die der ihm gegen-übersitzende Therapeut favorisiert oder auch nur einfach gelernt hat, es ist notwendig, hier frühzeitig die Weichen in die Richtung zu stellen, die die Regulationsfähigkeit des Patienten und damit seine eigene Gesundheitskraft am meisten stärkt. Eine rein symptomorientierte Behandlung, eine Psychotherapie und auch eine homöopathische Behandlung, die die Krankheitsursache nicht erfasst, wird dies nicht erreichen können und daher – auch wenn die Methode an sich noch so gut ist – eher unterdrückend wirken und Chronifizierung hervorrufen. Daher habe ich mich der Kinesiologie zugewandt, die beide Felder gut erreichen kann.

Red.: Warum haben Sie ein neues System entwickelt, waren andere Systeme nicht ausreichend?

Dr. Reitz: Bis heute scheitert die wissenschaftliche Anerkennung der Kinesiologie an der Tatsache, dass sehr häufig verschiedene Tester zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Dazu kommt, dass ich an mehreren Patienten, die an schweren körperlichen oder seelischen Störungen litten, festgestellt habe, dass die kinesiologische Testung bei diesen besonders schwer kranken PatientInnen (z.B. bei Krebs, Autoimmunerkrankungen, psychiatrischen Störungen, Traumatisierungen) gar nicht selten gerade das Gegenteil von dem zeigte, was medizinisch hilfreich war, obwohl die Regulationsfähigkeit vorhanden und ein Switching mit diesen Methoden nicht mehr auffindbar war. Bei einer Patientin konnte ich z. B. einen klinisch sichtbaren Tumor weder mit dem direkten noch mit dem indirekten Resonanztest finden. Deshalb suchte ich nach den Fehlerquellen und analysierte diese systematisch.

Ein Grundproblem besteht zum Beispiel darin, dass es in vielen Fällen Maskierungen gibt oder das System nicht anzeigt, wenn es innere Programme der Selbstschädigung oder der Selbstzerstörung gibt. Diese „Saboteure“, so nenne ich die dahinterliegenden Programme, kommunizieren kinesiologisch anders als „gesunde“ Strukturen und können aus verschiedenen Ursachen entstehen und sich in verschiedenen Ebenen manifestieren.

Es reicht also nicht, hier einfach eine einzige Frage zu stellen oder Switching-Tests zu machen, sondern es ist wichtig, dieses Problem an vielen Stellen zu überprüfen. Dafür habe ich anhand der praktischen Erfahrungen und meinem Wissen aus der Traumatherapie und Neurobiologie ein eigenes Fragesystem und eine Hierarchie in der Testung entwickelt, die dann eben zu verlässlicheren und auch sehr genauen Ergebnissen führte. So konnten z. B. auch von anderen Testern, die mit dieser Methode arbeiten, immer wieder ganz exakte medizinische Diagnosen mittels Kinesiologie gefunden werden, obwohl die Krankheitsgeschichte nicht bekannt war. Auch seelische Traumatisierungen oder Krankheitsursachen  können – auch wenn sie unbewusst sind – mit hoher Sicherheit gefunden werden. Immer wieder werden diese Messergebnisse von staunenden Klienten bestätigt, die es oft nicht fassen können, dass mit dieser Methode nicht „hellgesehen“ sondern sogar mit sehr hoher Objektivität „hellgemessen“ werden kann. Gerade diese Zuverlässigkeit der Messergebnisse ist ein echter Durchbruch in der individuellen ganzheitlichen Diagnostik, die sowohl bewusste wie auch unbewusste seelische und körperliche Krankheitsfaktoren bis hinunter auf die Zellstoffwechselebene finden kann und dafür dann auch zielgenau – im Einklang mit der körpereigenen Regulation – Lösungsmöglichkeiten testen kann.

Red.: Wie haben Sie diese große Objektivität der Testergebnisse erreichen können?

Dr. Reitz: Die Tatsache, dass der Untersucher stets immanenter Teil der Testung ist, ist naturgegeben und auch bei technischen Geräten letztlich nicht viel anders. Der Tester ist ein systematischer Fehler jeder Untersuchung und muss als solcher auch systematisch herausgefiltert werden. Genau dieses Herausfiltern gelingt durch die spezielle Fragetechnik. Diese zeigt an, wann der Klient und wann der Therapeut oder ggf. auch noch etwas anderes „mittestet“. Auch systemische Familienkonstellationen und andere „Fremdeinflüsse“ können damit sehr sicher gefunden werden, so dass wir erstmals ein diagnostisches Instrument haben, mit dem auch diese sonst oft nur sehr subjektiv einschätzbare Dimension der Krankheitsentstehung objektiv, d. h. von anderen nachvollziehbar und verlässlich gemessen werden kann.

Red.: Können Sie sich die selbstschädigenden Reaktionen im Körper bei schweren Erkrankungen und Krebs erklären?

Dr. Reitz: Vielen schweren chronischen Krankheiten (z. B. Herzinfarkt, Asthma, Diabetes, Übergewicht, Krebs und Depressionen) liegen traumatisierende Erfahrungen zu Grunde, das hat Felliti 1998 an über 135.000 Patienten und Le Shan ebenfalls in den 90-er Jahren für Krebspatienten signifikant belegen können. Auch die Untersuchungen aus meiner eigenen Praxis belegen eindrücklich, dass Traumatisierungen die häufigste Ursache von Krebserkrankungen sind. Diese Erfahrungen führen im Inneren eines Menschen offensichtlich dazu, dass er sich entweder nicht mehr richtig spürt und dies z.B. mit Essen, Nikotin oder Alkohol etc. kompensiert oder sich selbst als weniger wertvoll oder liebenswert erlebt und sich dafür dann – natürlich meist völlig unbewusst – die Schuld gibt und sich mit Krankheitsentstehung „bestraft“. Ein weiterer Mechanismus ist, dass der Körper diese Stresserfahrung innerlich „einfriert“, welche dann in die chronische Erkrankung führt. Bewusste oder unbewusste Traumata wirken also als seelische Störfelder, ähnlich wie ein chronisch entzündeter Zahn ein krankmachendes Störfeld ist. Mit der Body-Mind-Soul-Kinesiologie® gelingt es nun, mit großer Genauigkeit und Sicherheit herauszufinden, an welchen Stellen im Körper oder der Seele solche krankmachenden Störungen oder fixierten Zustände vorliegen, auch wenn diese dem Klienten völlig unbewusst sind und lange zurückliegen.

Die Methode findet, was die körpereigene Regulation blockiert, ob körperliche oder seelische Störfelder. Hiermit kann neben einer schnell wirksamen, ursachenorientierten Therapie somit auch eine optimale Prävention erfolgen – maßgeschneidert auf die individuelle Situation.

Findet man z. B. eine seelische Traumatisierung als wichtiges Ursachenfeld, so kann man diese mit den verschiedensten Methoden frühzeitig und ganzheitlich behandeln, so dass es zu einer Linderung oder erst gar nicht zum Auftreten von Symptomen kommen muss.

Red.: Wie finden Sie heraus, ob es unbewusste seelische Traumatisierungen gibt, ob Traumata allgemein schon verarbeitet sind oder noch krankmachende Wirkungen haben?

Dr. Reitz: Nachdem bei einem Patienten durch die immer durchzuführenden Vortests sichergestellt ist, dass keine „Saboteure“ mehr im System sind, die die Testung ver-fälschen, werden sowohl die Steuerzentrale Gehirn als auch die Körperorgane kinesiologisch getestet, denn Traumatisierungen können Spuren sowohl im Gehirn als auch in den Organen hinterlassen. Bei dieser „Körperkonferenz“ zeigen sich Veränderungen, wenn hier die Belastungen noch wirksam sind. Häufig findet man dann z.B. an den Hormondrüsen, der Schilddrüse, den Nebennieren oder den Ovarien Veränderungen. Diese veränderten Testbefunde stellen an sich noch keine Krankheiten dar, können aber mehr oder weniger schnell zu solchen führen. Hierbei stellt sich dann heraus, ob Erlebnisse, die subjektiv „gut verdaut“ wurden, es aber nicht wirklich waren, dann in „somatisierter Form“ – sozusagen in den Körper gedrückt – in einem Organ gespeichert wurden, wie z. B. dem Darm (Bauchgehirn!). Von dort aus können sie dann auch noch nach vielen Jahren krank machen.

Der Körper merkt sich auch ohne „seelische Unterdrückung“ Traumatisierungen und speichert sie außer im Gehirn auch in den Narben und im traumatisierten Gewebe ab. Dies führt dann oft zu Funktionsstörungen der Organe und zu Veränderungen im vegetativen Nervensystem. Jedes Organ und jeder Muskel, jede Narbe und letztlich jede Struktur, die eine eigene Form hat, scheint hier Möglichkeiten der Erinnerungsspeicherung und Erinnerungsverarbeitung zu haben, d.h. ein eigenes „Bewusstsein“ zu haben. Bei unbewussten Traumata und vielfach auch bei diesen Körperspeicherungen ist die Anamnese oft nicht aufschlussreich, da es keine Erinnerung gibt, die der Klient bestätigen könnte. Die Body-Mind-Soul-Kinesiologie® zeigt, wo noch Störungen vorhanden sind und welche Methode benötigt wird, um die Energien wieder in Fluss zu bringen.

Red.: Muss ein Tester alle Verfahren kennen, die er austesten möchte oder kann er sich auf die Ganzheitsmedizin beschränken?

Dr. Reitz: Nein, glücklicherweise ist es nicht erforderlich, dass ein Tester alle Methoden selbst kennt, die er austestet, das würde auch die Objektivität des Verfahrens wieder in Zweifel ziehen, da dadurch zwangsläufig andere Ergebnisse je Therapeut erzielt werden würden. Die Testergebnisse  beschränken sich auch nicht auf die Ganzheitsmedizin, auch das wäre letztlich nicht objektiv. Die BMS®-Tests zeigen regelmäßig für den Patienten individuell wirksame Behandlungsmethoden aus allen Bereichen. Diese Ergebnisse sind unabhängig vom Wissen des jeweiligen Behandlers oder dessen Ausrichtung in der Ausbildung, objektiv und ohne ideologische Vorbelastung, da entsprechende Auswahlkataloge von mir vorgegeben werden. Interessant ist, dass sich in der Testung immer wieder findet, dass es nötig ist, mehrere Methoden gleichzeitig oder nacheinander anzuwenden. Dies beruht darauf, dass es außer den verschiedenen Krankheitsursachen oft auch bereits eingetretene Folgeerkrankungen oder sehr belastende Symptome gleichzeitig gibt, die auch gleichzeitig behandelt werden müssen, damit es dem Patienten wieder gut geht. Vergleichen Sie bitte eine solche Situation mit einem Auto, das vier platte Reifen, einen Kupplungs- und einen Motorschaden hat. Dieses werden Sie nicht zum Laufen bringen, wenn Sie nur die Reifen flicken. Komplexe Situationen erfordern oft auch komplexe Lösungen. Die höhere Effizienz der kombinierten Behandlung von Körper und Seele ist durch Studien bestätigt. Monokausales Denken und einseitige Therapieausrichtung in der Schulmedizin sind jedoch noch immer die Regel, auch wenn dies nach modernem schulmedizinischem Wissen bereits lange überholt ist … Die Schulmedizin verweigert bislang die Einbeziehung kybernetischer Denkmodelle, der Erkenntnisse der Regulationsforschung und auch das Wissen über die individuellen Reaktionsweisen, wie sie z. B. aus der Homöopathie bekannt sind.

Die Body-Mind-Soul-Kinesiolgie® verbessert das Verständnis der Zusammenhänge von Leib und Seele auch bei den Patienten, die diese selbst spüren und miterleben. Das stärkt deren Selbstwertgefühl und verringert ihre Abhängigkeit vom Therapeuten. Da der Patient am eigenen Leib die Testergebnisse fühlen kann, haben diese einen höheren Erfahrungswert für den Patienten. Dies führt zu einer deutlich besseren Mitarbeit des Patienten, auch bei sehr anstrengenden Therapien.

Red.: Für wen eignet sich diese Testmethode und zweitens, was passiert, wenn der Tester eine Methode, auf die er sich spezialisiert hat, dann bei seinem Patienten nicht testet?

Dr. Reitz: Diese Form der Kinesiologie ist eine diagnostische Methode, die aus der klinischen Beobachtung Gesetzmäßigkeiten abgeleitet hat, die zu einer sehr strengen Vorgehens-Richtlinie bei der Testung geführt haben. Diese Regeln geben dem Spezialisten und dem Berufsanfänger die Sicherheit, hier zuverlässige Ergebnisse zu finden, sofern er diese Methode korrekt anwendet. Das zweite ist eine Frage der Behandlungsethik. Kein Therapeut kann alles, aber es fördert vielleicht das Wissen, welche Methoden besonders häufig und wichtig testen und dient damit indirekt auch der Optimierung des Praxiserfolges, wenn der Therapeut dieses Wissen nutzt. Zudem fördert diese methodenneutrale Testung auch die Glaubwürdigkeit der Methode und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Möglicherweise ist diese fächer-übergreifende und ideologisch freie Testmethode der lang ersehnte Brückenschlag, um – im Sinne und zum Wohle des Patienten – zu einem konstruktiven und trotzdem wissenschaftlichen und rationalen Miteinander zu kommen.

Red.: Vielen Dank für das Interview, Frau Dr. Reitz.

 

 

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