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 Besser leben und arbeiten mit Feng Shui

das kann doch jeder, oder?

 

Worum ging es im Feng Shui noch gleich? Feng Shui ist eine sehr alte Lehre aus China, die sich seit Jahrtausenden damit beschäftigt, welche Umgebung es Menschen ermöglicht, das Beste aus sich herauszuholen und in ihrem Leben zu erreichen. Die theoretischen Grundlagen des Feng Shui haben sich aus Jahrtausende währender Beobachtung der Landschaft mit ihren Hügeln, Tälern und ihrer Vegetation entwickelt und wie dies alles, eingebunden in den Wechsel der Jahreszeiten, auf den Menschen wirkt.

Ich habe Ihnen in vergangenen Ausgaben ja schon einige Aspekte des Feng Shui näher gebracht. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei immer auf den Fragen: Welche Faktoren der Umgebung und der Räume (die Gegend, die Straße, das Haus, das Zimmer etc.) sind so beschaffen, dass sie Glück, Zufriedenheit, gute Beziehungen, eine gute Gesundheit und guten Erfolg mehren, und was erzeugt genau das Gegenteil, nämlich Unglück, Missmut, Streitereien in Familie und am Arbeitsplatz, Krankheit und Unfälle, Misserfolg?

Trotz alledem gibt es aber immer noch kein einheitliches Bild des Feng Shui in den Köpfen der Menschen. Glücklicherweise kehrt langsam aber sicher eine gewisse Ruhe und auch Seriosität ein, nachdem in den ersten Jahren Feng Shui in der öffentlichen Wahrnehmung mehr eine Modeerscheinung war. Es ist inzwischen vielen Menschen klar geworden, dass Feng Shui genauso ernst zu nehmen ist, wie z.B. Akupunktur, Tai Chi, Qi Gong oder andere asiatische Lehren, die sich mit gesundem Leben befassen. Gab es noch vor einiger Zeit immer abstrusere Auswüchse – von Feng-Shui-Diäten über Feng-Shui-Frisuren bis hin zu Feng Shui für Katzen – haben sich mittlerweile doch zwei wesentliche Erkenntnisse durchgesetzt:

•    Es ist nicht alles Feng Shui, wo Feng Shui draufsteht
•    Gutes Feng Shui erfordert auch ein umfassendes Wissen

Natürlich gibt es immer noch Menschen, die irgendein Thema unbedingt auf Feng Shui umbiegen wollen. Ein aktuelles Beispiel dafür ist z.B. Body-Feng-Shui, was gerade schwer „in“ ist, letztendlich aber nur die alte chinesische Kunst des Gesichts- und Körperlesens „Ming Xiang“ beinhaltet. Vermutlich wird es irgendwann auch ein Buch über Akupunktur geben, was sich dann „Nadel-Feng-Shui“ nennt.

Im Großen und Ganzen trennt sich im Feng Shui aber allmählich die Spreu vom Weizen. Das erkennt man unter anderem auch daran, dass sich inzwischen durchaus ernst zu nehmende Institutionen, wie z.B. die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, mit dem Thema Feng Shui (am Arbeitsplatz) beschäftigen. Auch die Feng-Shui-Berufsverbände (z.B. Berufsverband für Feng Shui und Geomantie: www.fengshui-verband.de) sind eifrig dabei, das Bild des Feng-Shui-Beraters zu schärfen und zu vereinheitlichen.

Bleibt die Frage: Wie bekomme ich ein gutes Feng Shui in meine Räume? Um das Feng Shui Ihrer Räumlichkeiten zu bestimmen und zu beeinflussen, reicht es leider nicht, sich in die verfügbare Literatur einzulesen und dann loszulegen, denn diese kann das Thema zwangsläufig nur recht oberflächlich behandeln. Viele Regeln im traditionellen Feng Shui sind sehr erklärungsbedürftig – und das geht nur im direkten Austausch mit einem kompetenten Lehrer. Es reicht auch nicht, sich nur in einen Raum „hineinzuspüren“, denn dabei ist das Ergebnis zu sehr von der Tagesform des Beraters/der Beraterin und vom momentanen Zustand des Raums abhängig, und daher eher unzuverlässig. Wer jemals bei einem gründlich arbeitenden Therapeuten der chinesischen Medizin behandelt wurde, der weiß, wie intensiv die Diagnosefindung vor sich geht. Ähnlich intensiv geht es auch im Feng Shui zu. Daher sagt man vom Feng Shui auch, dass es „das gleiche für Häuser bedeutet, wie die Akupunktur für die Menschen“. Eine pauschale Einteilung der Räume in acht, bzw. neun Bereiche ist daher zwar sehr bequem, aber für eine genaue Analyse viel zu schlicht und in aller Regel langfristig auch nicht hilfreich.

Die Feng Shui Eigenschaften eines Gebäudes setzen sich aus vielen Bestandteilen zusammen. Dazu gehören:

•    die grundsätzliche Lage des Gebäudes in seiner Umgebung
•    besondere zeitliche Einflüsse
•    Einflüsse der Himmelsrichtungen (aus dem Erdmagnetfeld)
•    die Wege zum Haus
•    die Zimmerverteilung
•    die Belüftung des Hauses
•    die Einrichtung und die Farben im Haus
•    und natürlich auch die Bewohner des Hauses mit ihren individuellen Bedürfnissen

Bei geschäftlich genutzten Räumlichkeiten kommen noch einige andere Dinge dazu, wie z.B. die optimale Platzierung der einzelnen Mitarbeiter oder die Wahl des besten Platzes für die Geschäftsführung oder den Kassenbereich.

Natürlich gibt es einige grundlegende Regeln für die Platzierung von Möbeln oder die Einrichtung von Arbeits- oder Schlafzimmern. Auch dazu finden Sie einige Informationen in vorherigen Ausgaben. Letztendlich ist Feng Shui aber eine Aufgabe für Spezialisten, die ein großes Fachwissen voraussetzt. Deshalb habe ich Ihnen hier einmal einige Hinweise aufgelistet, wie Sie eine(n) kompetente(n) Feng- Shui-Berater(in) erkennen können: Ein guter Berater/eine gute Beraterin sollte neben solidem Feng-Shui-Wissen (dauert allein mehrere Jahre, bis man einigermaßen sattelfest ist) beispielsweise auch ein Grundverständnis in so unterschiedlichen Bereichen wie Architektur, Inneneinrichtung, Farbenlehre, Garten-gestaltung, Psychologie und Gesprächsführung haben. Schließlich erhebt Feng Shui ja den Anspruch, in allen Lebensbereichen – von Beruf bis Partnerschaft, von Gesundheit bis Kinder, von der Wohnung über den Arbeitsplatz bis zum Garten – positiven Einfluss zu nehmen. Ein guter Berater/eine gute Beraterin hat auch in aller Regel eine Ausbildung bei einem renommierten Feng-Shui-Zentrum oder -Institution gemacht, das auch Kontakt zu chinesischen Meistern hält, um jederzeit auf die klassischen Texte zugreifen zu können.

Fehlt diese breite Wissensgrundlage, wird notgedrungen reines „Rezept-Feng-Shui“ gemacht, werden Zusammenhänge nicht erkannt und kritische Punkte oft übersehen. Immer wieder gibt es Berater/innen, die ihre Kunden dogmatisch, Angst machend und mit Schwarz-Weiß-Aussagen verunsichern. Hier ist ein fieser „Fehlbereich“, da eine eklige „Ecke“ und dort ein kümmerlicher „Karrierebereich“ … Solche pauschalen Grobanalysen haben nichts mit traditionellem Feng Shui zu tun und sind sicher mit ein Grund, warum Feng Shui manchmal belächelt und nicht ganz ernst genommen wird.

Vorsicht auch vor BeraterInnen, die zwar sehr preiswerte Beratungen anbieten, im Nachhinein aber noch das 5 bis 10fache von Ihnen dafür kassieren, dass Sie Ihnen die angeblichen „Feng-Shui-Abhilfen“ in Form von Kristallen, Figuren und Symbolen zum Aufhängen, Aufstellen oder sonst wie Dekorieren verkaufen, mit denen Sie dann ganz schnell alle Probleme loswerden sollen. Sie werden damit vor allem ganz schnell viel Geld los.
 
Weitere Tipps für die BeraterInnen-Suche:

•    Idealerweise findet eine Beratung bei Ihnen vor Ort statt. Ein Patient/eine Patientin muss schließlich auch zum Arzt/zur Ärztin, wenn diese(r) eine vernünftige Diagnose stellen soll. Wenn man sich in den Räumen befindet, spürt und sieht man die Dinge noch mal anders als auf dem Papier.
•    Ein(e) gute(r) Feng-Shui-Berater(in) nimmt sich aus-reichend Zeit für die Beratung. Ein- oder eineinhalb-Stunden-Termine sind daher nicht ausreichend. Die Beratung einer durchschnittlichen Wohnung dauert etwa drei bis vier Stunden, evtl. aufgeteilt auf zwei Besuche. Es kann aber auch um einiges länger sein.
•    Am besten sind daher Pauschalhonorare. Da müssen Sie nicht „ständig auf die Uhr schauen“, wenn sich noch Zusatzfragen ergeben. Vereinbaren Sie das Honorar im Voraus. Aussagen, wie: „Da werden wir uns dann schon einigen!“ sind eher bedenklich und können tiefe Löcher in Ihre Geldbörse reißen.
•    Sprechen Sie mit dem Berater/der Beraterin zumindest einmal persönlich am Telefon, bevor Sie sich für einen Termin entscheiden. Die „Chemie“ muss stimmen, weil die Beratung sonst nur oberflächlich stattfinden kann.
•    Schildern Sie in diesem Vorgespräch den Anlass Ihres Beratungswunsches, beschreiben Sie das Objekt und klären Sie Ihre Erwartungen. Dann können Sie gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen und auch klären, ob diese Feng-Shui-Beratung Ihren Wünschen gerecht werden kann.
•    Feng Shui funktioniert im Normalfall ganz ohne „Wände-Niederreißen“: Wenn Sie nicht ohnehin umbauen möchten, sollte der Berater/die Beraterin auch nur Maßnahmen vorschlagen, die ohne Umbau funktionieren.
•    „Sie-werden-ab-morgen-das-doppelte-verdienen-Versprechungen“ sind unhaltbar. Ein(e) seriöse(r) Berater(in) wird daher keine vollmundigen Vorher-sagen und Versprechungen machen.
•    Vieles wirkt rasch, doch manche Maßnahme braucht etwas, bis sie spürbar zu wirken beginnt. Der Berater/die Beraterin sollte Ihnen das sagen.
•    Feng Shui kann für jede Stilrichtung angewandt werden. Ob Chippendale oder IKEA, für Feng Shui ist das völlig egal. Der persönliche Einrichtungs-Geschmack des Beraters/der Beraterin ist ebenfalls völlig unwichtig – die Maßnahmen sollten auf Ihren Geschmack und Ihre Bedürfnisse ausgerichtet sein.
•    Sind die Vorschläge einfach umsetzbar und bewegen sie sich im Rahmen Ihrer finanziellen Möglichkeiten? Der Berater/die Beraterin sollte sich auf jeden Fall an Ihren Vorgaben orientieren.
•    Können Sie sich mit Fragen auch später noch an Ihren Berater/die Beraterin wenden? Häufig treten bei der Umsetzung noch Fragen auf. Eine Nachbetreuung oder wenigstens telefonische Erreichbarkeit sollte gewährleistet sein.

Falls das alles gegeben ist, sollte eigentlich nichts schief gehen. Viel Spaß und Erfolg mit Ihrer Feng-Shui-Beratung!

Susanne Knorr
FengShui Beratung, Erkelenz
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