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Altes Leid

 

Wie viele Stunden Ihres Lebens haben Sie bis heute Ihren Gedanken gewidmet? Nein, ich meine nicht, wie viele Stunden haben Sie gedacht, sondern: Wie viel Zeit haben Sie bis heute aufgewendet, um das, was es in Ihnen denkt, genau wahrzunehmen und zu überprüfen?

Gedankenüberprüfung wird in einigen Jahren zum Curriculum jedes Kindergartens und jeder Grundschule gehören. Es wird dann nicht mehr „The Work“ heissen, aber der Inhalt wird ähnlich sein. ‘Es‘ denkt heute in jedem Menschen zwischen 50.000 und 80.000 Gedanken pro Tag und die meisten dieser Gedanken ähneln denen, die wir gestern dachten und vorgestern. Darum ähneln sich die Lebensläufe, die Schicksale, die Krankheiten.

Warum sind die meisten Menschen in unserer materiellen Überflussgesellschaft krank oder unglücklich oder beides? Weil unsere Aufmerksamkeit auf dem Äußeren liegt, auf dem, was folgt, aber nicht auf der Ursache. ‚Am Anfang war das Wort‘. Genauer: Am Anfang war der Gedanke. Der Gedanke ist das Stiftende, das Erzeugende. „Und Gott war das Wort.“ Das heisst: jedes Wort, jeder Gedanke erschafft. Er ist Energie und erzeugt eine neue Energie. Wir können nicht nicht erschaffen. Gedanken und Worte (und unsere Handlungen) sind das Schöpfungsmaterial, mit dem wir unser gesamtes Leben erschaffen. Durch Gedanken erzeugen wir Gefühle wie Angst, Schuld, Scham, Ohnmacht, Einsamkeit, Minderwertigkeit usw. oder Stärke, Geborgenheit, Selbstbewusstsein, Selbstwertschätzung, Selbstvertrauen, Leichtigkeit, Freude usw. Unsere Gedanken sind es, die unseren Körper formen, ihn gesund oder krank sein lassen; unsere Gedanken sind es, aus denen sich unsere gesamte Lebenswirklichkeit formt, der Erfolg unserer Arbeit, die Erfülltheit und das Glück unserer Beziehungen, die Fülle des Wohlstandes. Am Anfang war der Gedanke… Viele haben dies und ähnliches schon gelesen, die wenigsten haben begonnen, dieses Wissen umzusetzen.

„The Work“ bietet diese Gelegenheit. „The Work“ lädt jeden ein, erstens herauszufinden, wie du dein Leben bisher erschaffen hast und zweitens wie du ein anderes erschaffen kannst: ein Leben in Freiheit, in Frieden und ohne die bedrückende Last von Problemen, Sorgen, Ärger etc. Mehrere hunderttausend Menschen haben angefangen, „The Work“ in ihr Leben zu integrieren. Vordergründig besteht „The Work“ aus vier Fragen und einer bzw. einigen Umkehrungen des ursprünglichen Gedankens. Der erste Schritt besteht darin, mir klar zu machen, was es alles in mir denkt zu einem Thema, einem Ereignis, einer Person. Z.B. zu meinem Partner oder Ex-Partner. „The Work“ fordert dich auf, alle Gedanken aufzuschreiben, die es in dir zu einer stressgeladenen Situation denkt. Alles immer dann, wenn du dich ärgerlich, traurig, depressiv, wütend, hilflos o.ä. fühlst, setz’ dich hin, nimm ein Blatt Papier und schreibe alles auf, z.B. über deinen Partner. Z.B. „Ich bin sauer, weil er immer nur an sich selbst denkt. Ich bin traurig, weil er sich nicht mehr um mich kümmert. Ich bin wütend, weil er sich nicht für meine Gefühle interessiert.“ usw. Oder Sätze mit ‚sollte‘ oder ‚müsste‘, ‚könnte‘ wie: „Mein Ex-Partner sollte mich endlich in Ruhe lassen. Mein Partner sollte mehr Zeit für mich haben. Mein Sohn sollte sein Zimmer aufräumen. Meine Tochter sollte ihre Hausaufgaben machen.“ etc. „The Work“ fordert dich auf, bei dieser vorbereitenden Aufgabe nicht höflich oder spirituell zu sein, sondern verurteilend, kleinlich, wütend usw., also auf dem Papier so richtig ‚die Sau rauszulassen‘, d.h. das ungefiltert aufzuschreiben, was das kleine wütende Kind in dir sowieso die ganze Zeit schon denkt. „The Work“ sollte nur der machen, der wirklich daran interessiert ist, die Wahrheit darüber zu erfahren, wie er sich – durch die Macht unbewusster und unhinterfragter Gedanken – Leiden erschaffen hat. Wer recht behalten will, soll die Finger davon lassen. Dem kann „The Work“ (noch) nicht helfen. Und wer „The Work“ macht, um Dinge im Aussen oder das Verhalten seiner Mitmenschen zu ändern, auch der wird enttäuscht werden. Die Fragen, die „The Work“ dir anbietet, um stressauslösende Gedanken zu überprüfen, klingen einfach, fast simpel. Die erste Frage: ‚Ist dieser Gedanke, den du da bisher denkst, wirklich wahr?‘ Und „The Work“ fordert dich auf, dir diese Frage wirklich selbst zu stellen, nicht als rhetorische Pflichtübung. Ja, es geht darum, bei allen Fragen all deine Zellen mit einzubeziehen, denn in dir ist die Wahrheit gespeichert, du musst nur lauschen auf Signale der Stimmigkeit und Unstimmigkeit. Die zweite Frage spitzt die erste zu: ‚Kannst du zu 100 Prozent, also absolut sicher sein, dass dein Gedanke wahr ist? Dass also dein Partner immer nur an sich selbst denkt oder dein Sohn sein Zimmer aufräumen sollte? Und wenn du nur zu 99 Prozent sicher bist, dann heisst die ehrliche Antwort: Nein!‘.

„The Work“ ist keine mentale Technik. „The Work“ ist eine Meditation. Mit den vier Fragen gehst du in die Tiefe. Stelle dir diese vor wie die Säulen einer Erdölstation im Meer, mit deren Hilfe du in deine eigenen Tiefen gehst und nach der Wahrheit bohrst. Die dritte Frage kommt wieder unscheinbar daher und enthält dennoch den ‚Kernsprengstoff‘: „Wenn du diesen Gedanken denkst (und glaubst), wie reagierst du darauf?“ Wer mit dieser Frage nach innen geht, dabei die Augen schliesst, wird sich selbst beobachten können, wie er sein Leben mit Schwere, Sorgen, Ärger füllt, während dieser Gedanke in ihm sein Unwesen treibt. ‚Wie begegnest du deinem Partner, wenn es in dir denkt: „Du kümmerst dich nur um dich selbst!“ und deinem Sohn, wenn es in dir denkt „Du sollst dein Zimmer aufräumen.“? Jeder kann nachfühlen, wie uns solche Gedanken vom anderen trennen. Denn ein Gedanke wird nicht nur für fünf Minuten lang am Tag gedacht, ‚es‘ denkt ihn ständig unbewusst in uns und der andere hört und spürt diesen Gedanken in jeder Begegnung. Wir meinen es noch so gut mit dem anderen, ja wir lieben ihn, und doch stoßen wir ihn mit unseren ungeprüften Gedanken immer wieder von uns fort. Die vierte Frage fordert uns auf, unsere Vorstellungskraft einzusetzen, so zu tun, als ob wir diesen Gedanken nicht denken könnten: ‚Wer wärst du ohne diesen Gedanken? Angenommen, du könntest diesen Gedanken gar nicht denken, wer wärst du deinem Mann, deinem Sohn gegenüber und wie ginge es dir selbst dabei?‘ Und wir können spüren, welch anderes Leben das wäre, wie viel Leichtigkeit, Freude, Verbundenheit in uns wäre. Der fünfte Schritt: ‚Kannst du mir eine Umkehrung dieses Gedankens nennen?‘ An dieser Stelle wird „The Work“ extrem kreativ und spannend. Beispiel: ‚Mein Mann sollte sich nicht immer um sich selbst kümmern‘. Eine Umkehrung könnte lauten: ‚Ich sollte mich mehr um mich selbst kümmern.‘ Und die Zusatzfrage: ‚Könnte das auch wahr sein oder vielleicht noch wahrer als der Ursprungsgedanke?‘ Und alle Zellen reagieren oft schon bei der ersten treffenden Umkehrung, die Tränen schiessen in die Augen oder ein befreiendes Lachen bricht sich Bahn. Eine zweite Umkehrung könnte lauten: „Ich sollte mich weniger um meinen Mann kümmern!“ Könnte das auch wahr sein? – ‚Oh Gott, noch viel wahrer. Aber ich dachte, ich müsste mich viel um meinen Mann kümmern, machen das nicht alle Frauen so…?‘ Nicht mehr alle, aber noch sehr viele, weil die Mütter es so machten und die Töchter es lernten, so zu denken.  Aus ‚Mein Sohn sollte sein Zimmer aufräumen‘ wird z.B. ‚Er sollte sein Zimmer nicht aufräumen‘. Ja, könnte das wirklich wahr sein? Wie sieht die Wirklichkeit aus? Er räumt einfach nicht auf. Und glaubst du Mutter / Vater wirklich, dass es das Allerbeste für sein Lebensglück ist, wenn er sein Zimmer aufräumt, auch wenn du ihm damit jeden Tag deine Liebe vorenthältst?? Wie wär’s mit der Umkehrung: „Ich sollte meine Gedanken aufräumen (über meinen Sohn, über Ordnung/Unordnung, über das, was es in mir und meinem Leben aufzuräumen gilt)“? „The Work“ ist ein grossartiger Aufräumer, nur anwenden muss es jeder selbst. Anleitungen in Form von Seminaren hierzu gibt es in Deutschland reichlich.
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